Frieden Handeln

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Handeln, wie der Geist es eingibt.
Weitergeben was Jesus lehrt.
Auf bewährten Wegen Neues wagen.
(Angela Merici)

Der Vater im Himmel segne und tröste dich.
Er erfülle dein Herz mit Freude und nehme die Sorgen von dir. 
(Irischer Segen)

Danke schön für so viel Schönes
Danke schön für so viel Schönes, für so viel bunte Welt.
Für so viel Sonne und für Nähe und das Licht, das du mir schenkst.
(Monika Minder)

Hoffnung bedeutet, überzeugt sein,
dass es niemals zu spät ist.
(Ludek Pachmann)

Von allem, was die Weisheit geben kann,
damit ein Leben glücklich wird,
gibt es kein größeres Gut, keinen wertvolleren Reichtum
als die Freundschaft.
(Epikur)

Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach,
lobenswert zu sein, zugrunde.
(Adam Smith)


Nur dem nützt das Lob, der den Tadel zu schätzen weiß.
(Robert Schumann)

Die Vernunft ist ein Licht.
Davon soll die Natur erleuchtet, 
jedoch nicht in Brand gesteckt werden.
(Giacomo Leopardi)

Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst,
ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.
(Ralph Waldo Emerson)

Der Mensch ist zur Gesellschaft und zur Freude geboren.
(Nikolai Karamsin)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

du bist wichtig

Keiner darf denken, auf mich kommt es nicht an!
(Rupert Meyer)

Noch ist er verborgen, dein Weg in die Zukunft. Geh ihn getrost.
Ich wünsche dir ehrliche Weggefährten,
liebevolle Freunde, erfüllte Augenblicke.
Gott behüte dich und segne deine Schritte.


Immer das Beste hoffen, aber auch immer das Beste tun.
(Karl Borromäus)

Gottes Segen
begleite dich durch die kommende Zeit,
damit du gelassen und freudig
die Herausforderungen annehmen kannst.
Gottes zärtlicher Segen schenke dir Geborgenheit,
damit du dich angenommen und getragen fühlen kannst. 
Gottes stärkender Segen erwecke in dir den Mut,
ungewohnte Wege zu gehen und neue Ideen wahrzunehmen.
So segne dich der lebendige Gott.


Vergessen Sie nicht: Das Leben ist eine Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)

Das gute Gebet hat nicht viele Worte, die rasch verhallen,
sondern wenige Gedanken, die aus dem Herzen kommen
und das Leben durchdringen.
(Petrus Chrysologus)

2 x „SCHMUNZELIGES“ 
1. Fragt der Richter einen Zeugen: „Herr Müller, die beiden Gegner gingen also mit den Stühlen aufeinander los. Haben Sie denn nicht versucht, die Streitenden zu beruhigen?“ – „Das ging nicht. Es war kein Stuhl mehr da!“
2. Ein Gast beschwert sich: „Herr Ober, mein Teller ist nass!“ Darauf dieser: „Der ist nicht nass, das ist die Suppe!“


Ertrage alle, wie der Herr auch dich erträgt.
(Ignatius von Antiochia)

Ich will dir danken,
weil du meinen Namen kennst,
Gott meines Lebens.
(Reinhard Daffner)

Denen, die lieben, ist nichts zu schwer;
keine Mühe zu hart für den, den die Sehnsucht erfüllt.
(Hieronymus)

Gebete andern nicht die Welt.
Aber die Gebete ändern Menschen.
Und Menschen ändern die Welt.
(Albert Schweitzer)

Ich wünsche dir ein offenes Herz
für die vielen guten Dinge in deinem Leben. 

Herr, führ mich dahin, wo du mich haben willst,
zeig du mir die Menschen, die ich treffen soll,
sag mir, was ich sagen soll und hilf mir, dass ich dir nicht im Weg bin.
(Mychal Judge)

2 x SCHMUNZELIGES“
1. Der Polizist nimmt ein Protokoll auf: “Ihr Nachname?” “Zscherboinsky-Crzcypierzak!” “Wie schreibt man das?” “Mit Bindestrich!”
2. Der Friseur: "Langsam werden ihre Haare aber grau." "Kein Wunder bei ihrem Tempo."

die 25. Stunde – eine wertvolle Geschichte

Die 25. Stunde
Viel Zeit liegt vor uns. Er gibt uns diese Zeit, Hunderte von Tagen, Tausende Stunden - allein in diesem Jahr. Wie sehr werden wir immer wieder von Gott reich beschenkt! Nur: Wie oft sagen wir gerade das Gegenteil: «Ich habe zu wenig Zeit. Die Zeit ist knapp.» Oder, noch drastischer: «Dafür habe ich leider überhaupt keine Zeit.» Leider auch des öfteren: «Keine  Zeit mehr für Gott.» Und so geschah eines Tages folgendes: Besorgt meldeten die Engel dem Schöpfer, dass die Menschen fast gänzlich aufgehört hätten zu beten. Daraufhin beschloss der himmlische Rat, die Ursachen durch eine Schar von Engeln untersuchen zu lassen. Diese berichteten folgendes: Die Menschen wissen um das Fehlen ihrer Gebete und beklagen es. Aber leider hätten sie trotz ihres guten Willens einfach keine Zeit zum Beten. Im Himmel war man verblüfft und erleichtert: Statt des befürchteten Abfalls handelte es sich also nur um ein Zeitproblem! Die himmlischen Räte überlegten hin und her, was zu tun sei. Einige meinten, man solle durch entsprechende Maßnahmen das moderne, hektische Leben abschaffen. Eine Gruppe schlug sogar eine Bestrafung des Menschengeschlechtes vor: «Das wird schon seine Wirkung tun», sagten sie und verwiesen auf die Sintflut. Das Ei des Kolumbus aber fand ein junger Engel: Gott solle den Tag verlängern! Zur Überraschung aller war dieser einverstanden. Er schuf eine 25. Tages-Stunde. Im Himmel herrschte Freude: «So ist Gott eben», sagte man, »Er hat Verständnis für seine Geschöpfe.» Als man auf der Erde zu merken begann, dass der Tag eine Stunde länger dauerte, waren die Menschen verblüfft und, als sie den Grund erfuhren, von Dankbarkeit erfüllt. Erste Reaktionen waren vielversprechend: Es werde zwar einige Zeit dauern, so hörte man aus informierten Kreisen, bis die Anpassung vollzogen sei, aber dann werde sich alles einspielen. Nach einer Zeit vorsichtiger Zurückhaltung ließen die Bischöfe verlauten, die 25. Stunde werde als «Stunde Gottes» in das Leben der Menschen eingehen. Im Himmel wich die anfängliche Freude bald der Ernüchterung. Wider alle Erwartung kamen im Himmel nicht mehr Gebete an als bisher, und so sandte man wiederum Boten zur Erde. Diese berichteten: Die Geschäftsleute ließen sagen, die 25. Stunde - für die man sich durchaus zu Dank verpflichtet sehe - habe durch die Umstellung der Organisation Kosten verursacht. Durch erhöhten Einsatz müssten diese Kosten eingearbeitet werden. Man bitte um Verständnis für diese Sachzwänge. Ein anderer Engel war bei der Gewerkschaft. Erstaunt, aber doch höflich wurde er angehört. Dann erklärte man ihm, die neue Stunde entspreche eigentlich einer längst überfälligen Forderung der Gewerkschaft. Im Interesse der Arbeitnehmer müsse sie für die Erholung freigehalten werden. In Kreisen der Intellektuellen wurde über die neue Stunde viel diskutiert. In einer vielbeachteten Gesprächsrunde im Fernsehen wurde vor allem darauf hingewiesen, dass dem mündigen Bürger niemand vorschreiben könne, was er mit dieser Stunde zu tun habe. Die Idee der Bischöfe, sie als «Stunde Gottes» im Bewusstsein der Menschen zu verankern, müsse als autoritäre Bevormundung zurückgewiesen werden. Im übrigen sei die Untersuchung darüber, wie die neue Zeiteinheit entstanden sei, nicht abgeschlossen. Naiv-religiöse Deutungen aber könnten dem Menschen auf keinen Fall zugemutet werden. Dem Engel aber, der zu den kirchlichen Kreisen gesandt worden war, wurde bedeutet, dass man ohnehin bete. Der Eingriff des Himmels, so sagte man, dürfe auf jeden Fall nur als ein Angebot verstanden werden, als ein Baustein der persönlichen Gewissensentscheidung. Einige gingen noch weiter und sagten, aus der Sicht der kirchlichen Basis sei die ganze Angelegenheit kritisch zu bewerten: Die Zweckbindung der 25. Stunde zugunsten des Gebets sei eng und könne auf gar keinen Fall «von oben» verfügt werden, d.h. ohne entsprechende Meinungsbildung «von unten». Manche Pfarrer betonten, wie dankbar sie für die zusätzliche Zeit seien, deren sie dringend für ihre pastorale Arbeit bedürften. Und so hatten eigentlich fast alle einen Grund, warum die dazugewonnene Tagesstunde nicht dem Gebet gewidmet sein könne. Einige Engel aber berichteten von Menschen, die die geschenkte Zeit wie jede andere Stunde ihres Lebens aus den Händen Gottes annahmen: Für ihre Aufgaben, für den Dienst an den Mitmenschen, für die Teilnahme an der heiligen Messe und - für das Gebet, für das sie jetzt noch leichter Zeit fanden als bisher. Darüber waren die Engel freilich auch verwundert: Diejenigen, die die 25. Stunde tatsächlich in den Dienst Gottes stellten, waren dieselben, die schon bisher genügend Zeit zum Beten gehabt hatten. So erkannte der himmlische Rat: Das Gebet ist eine Frage der Liebe. Zeit allein bringt kein Beter hervor. Diejenigen, die nicht beten wollen, werden auch mit einem längeren Tag «keine Zeit» zum Beten finden. Zeit haben, genau besehen, immer nur die Liebenden. Daraufhin wurde beschlossen, Gott zu bitten, die 25. Stunde wieder abzuschaffen und auch die Erinnerung daran aus den Köpfen der Menschen zu löschen. Und so geschah es.

Psalm 39,6+8
Du machtest meine Tage nur eine Spanne lang,
meine Lebenszeit ist vor dir wie ein Nichts. /
Ein Hauch nur ist jeder Mensch.
Und nun, Herr, worauf soll ich hoffen?
Auf dich allein will ich harren.

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Pfarrer sagt zu seiner Gemeinde: „ Ich habe immer betont, dass die Armen in der Kirche gerne gesehen sind. Wie ich aus der Kollekte sehre, sind alle gekommen.“
2. In der Geographiestunde fragt der Lehrer die Schüler: "Wenn ich im Schulhof ein tiefes Loch grabe, wo komme ich dann hin?" Ein Schüler antwortet: "Ins Irrenhaus..."