In jedem Kind wird unsere Erde neu

Liebe Leserin, lieber Leser!
„In jedem Kind wird unsere Erde neu.“ Wir alle waren mal Kinder. Wir alle sind Kinder Gottes. In der folgenden Geschichte geht es darum, was das größte Geschenk Gottes an die Menschen ist. „Ein Kind ist das Geschenk, das unserem Leben wahrhaft Sinn gibt!" Alles Gute, Aloys

In jedem Kind träumt Gott den Traum der Liebe
In jedem Kind wacht ein Stück Himmel auf.
In jedem Kind blüht Hoffnung, wächst die Zukunft.
In jedem Kind wird unsere Erde neu.
(Christa Peikert-Flaspöhler)

Das größte Geschenk Gottes an die Menschen
Ratsuchende Menschen kamen täglich zu dem alten Mönch, der sich oben im Kloster geduldig die Sorgen der Menschen anhörte. Seltsame Antworten gab er auf ihre Fragen und niemals einen konkreten Rat. Dennoch kamen sie immer wieder, manche von weit her. So war an diesem Tag auch ich gekommen. Es war Abend geworden und Zeit für mich, das Kloster wieder zu verlassen. Eine Frage durfte ich dem Mönch noch stellen, dem Mönch, den man Chrysostomos nannte, "Goldmund" zu Deutsch. Er trug diesen Namen nach einem Heiligen aus dem 4. Jahrhundert, dem man nachsagte, dass jedes Wort aus seinem Mund von tiefer Weisheit geprägt war. "Das größte Geschenk, das Gott den Menschen gibt", fragte ich, "was ist es?" "Wasser", sprach Chrysostomos ohne zu zögern. "Wasser ist ein wunderbares Element! Oftmals habe ich tagelang nicht getrunken, nur um dann umso tiefer zu spüren, wie gut es tut - und um zu danken!" Während ich noch über seine Worte nachsann, sprach er schon weiter: "Brot, wie herrlich ist doch Brot! Seit Kindestagen habe ich immer wieder gefastet, um dann erneut seine Köstlichkeit zu schmecken, das Geschenk neu zu erfahren und um noch dankbarer zu sein!" Ich dankte für die Antworten. Ich war nur Gast auf dem Berg Athos, dem Berg der Mönche, die auf das Schönste verzichten, um es wahrhaft zu erkennen. "Du fragtest nach dem größten Geschenk?", hörte ich Chrysostomos, als ich schon zur Tür blickte, "ich habe deine Frage noch nicht beantwortet!". Erstaunt wandte ich mich um. "Das größte Geschenk, das Gott einem Menschen machen kann, ist ein Kind!", sagte er mit einem Ausdruck, der keinen Zweifel offen ließ. "In einem Kind wird Gottes Schöpfungskraft sichtbar und tritt seine Menschlichkeit hervor. Ein Kind ist das Geschenk, das unserem Leben wahrhaft Sinn gibt!"

Der Vater antwortete ihm: „Mein Kind, 
du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.“
(vergleiche Lukas 15,31)

Ein Kind verändert das Leben.
In ihm begegnen uns Freude und Ängste,
Wagnis und Hoffnung, Vertrautes und Fremdes.
Ein Kind macht unser Leben reicher.
Möge der Segen des Lichts auf dem Kind liegen.
Licht außen und Licht im Innern.
Möge Gott es hüllen in den Mantel seiner Liebe.
(Irischer Segen)

In jedem Kind ist ein Lächeln Gottes und ein tiefer Sinn verborgen.
Kinder bringen uns ein Stück Himmel auf die Erde.
(Roland Leonhardt)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Lehrer versucht, den Kindern den Begriff Barmherzigkeit klar zu machen. »Passt mal auf«, sagt er. »Wenn ein Fuhrmann im Heiligen Land, von dem ich euch eben erzählt habe, auf seinen Esel einschlägt, und ich hindere ihn daran, was ist das dann für eine Tugend?« - Da ruft ein Schüler: »Bruderliebe, Herr Lehrer!«
2. Der Pfarrersgarten hat die größten Äpfel im ganzen Dorf. Zur Erntezeit klettern die Kinder immer in den Garten und sorgen für ihr leibliches Wohl. Dem Pfarrer wird das irgendwann zu bunt und er stellt ein Schild auf: GOTT SIEHT ALLES. Am Tag darauf steht darunter: ABER ER PETZT NICHT! 
3. Es sagte eine Mutter zu ihrem Kind: „Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du nicht so übertreiben sollst!“

Jesus nahm die Kinder in seine Arme;
dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
(Mk 10,16)

Berge versetzen

Glaube, senfkorngroß, versetzt den Berg ins Meer.
Denkt, was er könnte tun, wenn er ein Kürbis wär.
(Angelus Silesius)

„SCHMUNZELIGES“ „Ich möchte nicht mehr mit so einem Geizhals wie du verlobt sein. Da hast du den Ring wieder, den du mir geschenkt hast!“, sagt die Verlobte zu Otto. Darauf fragt er: „Und wo ist das dazugehörige Etui?“

Dass in Dunkel und Kälte die Blume der Hoffnung erblühe,
dass Licht und Wärme in unsere gepanzerten und sehnenden Herzen strahle –
das wünsche ich dir und mir.
(Christa Peikert-Flaspöhler)


Das Träumen ist der Sonntag des Denkens.
(Henri-Frédrick Amiel)

„SCHMUNZELIGES“ Herr Busch ist auf seinen Nachbarn nicht gut zu sprechen. Wieder einmal geht er an ihm vorbei, ohne ihn zu grüßen. – „Sie halten mich wohl für einen Laternenpfahl?“ – fragt der Nachbar. – „Ach, nein dazu sind Sie mir oben nicht hell genug!“

Jedes Jahr, jeder Tag ist ein neues geschenktes Leben,
damit der Mensch besser mache, 
was in seinem bisherigen Leben nicht getaugt hat.
(Alban Stolz)


Erkenne dich selbst in jedem Geschöpf.
(Franz von Assisi)

Ich will versuchen nichts aufzuschieben,
was dringend zu erledigen ist,
mir aber die Ruhe bewahren, die nötig ist,
damit etwas gelingt.
Wer die Dinge übereilt, kommt nie weit.
(Papst Johannes XXIII.)


Achte auf die Blumen am Wegrand.
Sie sind das Lächeln, das dich durch den Tag begleitet.
(Marion Schmickler-Weber)

„SCHMUNZELIGES“ Woran erkennt man, dass die Polen schon im Weltall waren? Am großen Wagen fehlen die vier Räder!


Egoismus ist das Gift der Freundschaft.
(Honoré de Balzac)

Ruhe und Befriedigung 
findet der Mensch nur in sich selbst,
nicht in äußeren Dingen.
(Anton Tschechow)


Um geliebt zu werden, sei liebenswürdig.
(Ovid)

„SCHMUNZELIGES“ Nora sagt zu ihrer Freundin: „Mein Bruder wird Freitag getauft.“ Luise: „Freitag? Was für ein komischer Name für das Kind!“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.