Immer dann, wenn ………

Immer dann...
wenn die Liebe nicht ganz reicht,
wünsche ich dir Großherzigkeit.
Wenn sich bei dir das Misstrauen rührt,
wünsche ich dir einen Vorschuss an Vertrauen.
Wenn du dich über die Dummheit anderer ärgerst,
wünsche ich dir ein herzhaftes Lachen.
Wenn du gerade aufgeben willst,
wünsche ich dir Kraft zum nächsten Schritt.
Wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst,
wünsche ich dir eine unverhoffte Begegnung,
vielleicht ein Klingeln an der Haustür.
Wenn Gott für dich weit weg scheint,
wünsche ich dir seine spürbare Nähe.

Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.
(Marlon Brando)

„Schmunzeliges“
Zwei Taschendiebe treffen sich. Fragt der eine: „Wie geht´s denn?“ Darauf der andere: „Wie man nimmt´s!“

Wir wollen das Gewöhnliche ungewöhnlich gut tun.
(Philipp Neri)

Wer dir begegnet, Maria,
empfängt die Gnade, die dich erfüllt.
Wer dir begegnet,
Maria, wird gesegnet im Geist und im Leib, wie du es bist.
Wer dir begegnet,
Maria, erkennt das Geheimnis der Liebe, die dich wandelt.
Wer dir begegnet,
Maria, beschwingt seine Schritte
in der Freude des Herrn,
wie du über’s Gebirge eilst.
Wer mir begegnet,
Maria, begegnet dir in mir …
und ein neues Magnificat beginnt zu singen.
(Christa Müller-Hohberg)

Manchmal gewinnt man erst, wenn man sich geschlagen gibt.
(Ernst Ferstl)

Vertrauen auf Worte

Zwei Kameraden
Zwei Kameraden gingen durch den Wald. Plötzlich sprang ein Bär hervor. Der eine lief weg und kletterte auf einen Baum, der andere blieb auf dem Pfad. Er warf sich auf die Erde und stellte sich tot. Der Bär ging zu ihm hin und schnüffelte an ihm herum. Der Mann hörte sogar auf zu atmen. Der Bär beroch sein Gesicht, glaubte er sei tot, und ging dann weg. Als der Bär weggegangen war, kam der andere vom Baum und lachte: „Na“ sagte er, „was hat der Bär dir ins Ohr gesagt?“ „Er hat mir gesagt, dass diejenigen böse Menschen sind, die in Gefahr ihren Kameraden im Stich lassen.“ (Leo Toistoi)

Lass uns vertrauen auf Worte,
die Missverstehen ausräumen
und zusammenführen
die Vergebung erbitten und gewähren.
Lass uns Vertrauen auf Zuneigung,
die sich erneuert, motiviert
und leben von der Hoffnung,
die sich auf morgen freut.
Was wir hoffen und erwarten,
ist mehr, als Menschen zustande bringen.
Sei du allezeit Wegbegleiter
und lass das, was wir heute anfangen gelingen.
Wenn man jemanden liebt,
so liebt man ihn nicht die ganze Zeit,
nicht Stunde um Stunde auf die gleiche Weise.
Und doch ist es genau das,
was die meisten von uns fordern.
Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten
des Lebens, der Liebe, der Beziehungen.
Wir jubeln der steigenden Flut entgegen
und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe.
Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren.
Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer;
und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens,
wie der Liebe liegt im Wachstum,
im täglichen Auf und Ab - in der Freiheit;
einer Freiheit im Sinne von Tänzern,
die sich kaum berühren
und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
(Anne Morrow Lindbergh)

„Schmunzeliges“
Die Kundin im Modegeschäft: „Mit einer kleinen Änderung würde ich das Kleid nehmen.“ Die Verkäuferin: „Und was soll geändert werden?“ – „Der Preis!“