einen größeren Reichtum

Beten heißt Gott nahekommen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Maria ist eine starke Frau, eine mutige Frau:
eine Frau, die dort war, um zu sagen:
Das ist mein Sohn: ich verleugne ihn nicht.

(Papst Franziskus)

Füreinander
Die Legende erzählt, dass - lange bevor sich die Häuser zu einem Dorf verdichteten - links und rechts vom Fluss zwei Bauernhöfe standen, die ihren Bewohnern nur wenig Erträge boten. Die Arbeit war schwer und das Land karg. Es blieb nur wenig Geld, um sich neue und praktische Geräte anzuschaffen, die die Arbeit erleichterten und Gelegenheit zu etwas Wohlstand boten. Immer wieder dachten beide Bauern darüber nach, auch eine Brücke zu bauen. Aber wenn schon das Geld für einen neuen Pflug oder für weiteres Vieh kaum reichte, blieb noch weniger für eine Brücke übrig. Bis in einem Jahr eine große Trockenheit über das Land einbrach. Die Ernte fiel noch kleiner aus, die Saat ging kaum auf und das Vieh hatte nur wenig Fleisch auf den Knochen und gab kaum noch Milch. Der Fluss hingegen trocknete ganz aus. Und so kam es, dass die beiden Familien ohne Schwierigkeiten auf die andere Seite gelangen konnten - und sie halfen einander, wo sie konnten. Wenn der Bauer auf der linken Seite die Einsaat nicht mehr schaffte, kam ihm der Bauer der rechten Seite zur Hilfe. Und als die Kuh auf der rechten Seite kalben sollte, wusste der Bauer von der anderen Seite guten Rat und man wechselte sich in der Stallwache ab. Trotz der Trockenheit ging es am Ende des Jahres beiden Familien besser als jemals zuvor. Im nächsten Jahr kam der Regen wieder - aber diesmal begannen beide, die Brücke über den Fluss zu bauen. Man hatte dafür kaum Geld und noch weniger Zeit. Aber die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass man manchmal das Letzte, was man hat, in eine Brücke zueinander investieren sollte - weil Menschen, die füreinander da sind, einen größeren Reichtum darstellen als alle Geräte und Maschinen.

2 x „Schmunzeliges“
1.. Was sagt der Bauer, wenn er seinen Traktor sucht? Wo ist mein Traktor?
2. Das maximale Volumen subterrarer Agrarproduktivität steht im reziproken Verhältnis zur intellektuellen Kapazität Ihrer Erzeuger. Kurz gesagt: Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln!

Wenn ich Freude suche

Wenn ich Freude suche, 
dann werde ich mit Sicherheit etwas Neues finden,
etwas Herzerfrischendes, das die Seele erhebt.

(Klaus Nagorni)

Eine winzige kleine Blume von irgendeinem wilden Wegrain,
die Schale einer kleinen Muschel am Strand,
die Feder eines Vogels – das alles verkündet dir,
dass der Schöpfer ein großer Künstler ist.
(Tertullian)

Was die Erde für den Baum ist, ist die Stille für die Seele.
(Magnus Malm)

Die Stille suche ich, das Schweigen.
Ohne Ablenkung, die Ruhe.
Vertrauen finden und gelassen bleiben.
Mir selber nahe sein und dir, mein Gott.
Wo auch immer ich bin, heute hier.
Gott, du bist da. Ich hoffe. Ich glaube.
Du erwartest mich und wartest, bis ich bereit bin.
Atmen. Nachdenken. Loslassen.
Vieles sein lassen und nur da sein ganz bei mir selber, ganz bei dir.
Stille wirken zu lassen und mich zu öffnen für dich, der du sagst:
„Ich bin, der ich bin da!“
Du bei mir ich bei dir ganz da ganz bewusst.
So will ich bereit sein, dein Wort zu hören.

"Das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen
und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben."

(1 Timotheus 1,5)

Ich weiß nicht wohin der Weg mich führt;
aber ich hoffe.
Ich weiß nicht was die kommende Zeit mir bringt;
aber ich hoffe.
Ich weiß nicht, ob die Menschen mich verstehen;
aber ich hoffe.
Ich hoffe und hoffe, dass nicht hoffnungslos hofft,
wer auf allen Wegen sich ganz auf Gott verlässt.
(P. Dosenberger)

Das AMEN unseres Glaubens ist nicht der Tod, sondern das Leben.
(Michael von Faulhaber)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Beim Staatsexamen mit dem Thema Strafrecht fordert der Professor den Studenten auf: „Definieren Sie mir Betrug!“ Der Student erwidert: „Ein Betrug würde beispielsweise vorliegen, wenn Sie mich nicht bestehen lassen würden!“ Der Professor fragend: „Aber wieso denn das?“ Der Student: „Weil dem Strafrecht zufolge eine Person einen Betrug begeht, wenn er die Unkenntnis eines anderen missbraucht, um diesem Schaden zuzufügen.“
2. Zwei ältere Damen unterhalten sich. “Rennt dein Mann auch dauernd den jungen Mädchen nach?” “Ja, aber seitdem er in Rente ist, schafft er es nur noch, wenn es bergab geht.”
3. Ein Mann kommt zur späten Stunde ziemlich angeheitert in eine Kneipe und sagt zum Wirt: „Einen dreifachen Whisky mit fünf Eiswürfeln.“ Meint der Wirt: „Meinen Sie nicht, dass das in Ihrem Zustand zu viel ist?“ – „Stimmt“, ist der Gast einverstanden, „dann also nur drei Eiswürfel!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Glück Leben

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen:
Das, worum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen.
(Wilhelm Busch)

Dankbar für alles
Dankbarkeit klammert sich an nichts.
Sie ist eine Grundhaltung, die durch alles,
was geschieht, genährt werden kann.
Es ist immer der Augenblick, in dem ich dankbar bin,
dankbar für das, was mir gerade jetzt widerfährt,
was mich in Bewegung bringt,
was mich herausfordert, was mich beglückt.
(Anselm Grün)

Lebe in Frieden mit Gott,
wie immer du ihn jetzt für dich begreifst;
und was auch immer deine Mühen und Träume sind,
in der verwirrenden Unruhe des Lebens.
Halte Frieden mit deiner eigenen Seele.
(Irischer Segenswunsch)

Bete im Alltag!

Raff dich immer wieder auf aus Müdigkeit und Gleichgültigkeit.
Bete persönlich!
Suche aus dem Alltagsgebet ein persönliches Gebet zu machen,
in dem du aus dem Betrieb um dich herum und in dir selbst,
aus der aufgeregten Hast zur Ruhe, aus der Enge der Welt
zur Weite des Glaubens und von dir weg zu Gott kommst.
(Karl Rahner)

Wünsche
Dass du hast -was du brauchst.
Dass du vermagst -was nötig ist.
Dass du erkennst -was wichtig ist.
Dass du schützt was leben will.
Dass du dir traust was weiterführt.
Dass dir glückt -was dich erfüllt.
Dass vieles dich erfreut -was dir begegnet.
(Beate Schlumberger)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.