Meine (Lebens)Reise
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, vergleiche ich dies gern mit einer Reise im Zug. Meine Fahrkarte wurde vor vielen Jahren von meinen Eltern gelöst, welche mich in den ersten Lebensstationen begleitet haben. Zugestiegen sind meine Geschwister, Freunde und etliche weitere Mitreisende. Es gibt viele Passagiere, die in den Zug einstiegen und mein Leben bereichert haben und wenn sie wieder ausstiegen, dann haben sie eine Lücke hinterlassen. Bei anderen hingegen habe ich gar nicht wahrgenommen, dass sie überhaupt zugestiegen sind. Manche wollten mich von meinem Platz verdrängen und andere setzen sich neben mich oder boten mir sogar einen Fensterplatz an. An manchen Stationen gab es ein freudiges Wiedersehen oder einen schmerzlichen Abschied. Bei manchen Aufenthalten erlebte ich angenehme Überraschungen sowie tiefe Traurigkeit bei anderen. Manchmal blieb der Zug auf freier Strecke stehen oder es kam zu kleinen Unfällen. Aber ich bin immer auf den Schienen geblieben und ich bin niemals entgleist. An manchen Reiseabschnitten war es an der Zeit, die Weichen neu zu stellen. Ich hatte immer die Wahl, meine Fahrtgeschwindigkeit zu steuern oder rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Das Mysterium dieser Reise ist, dass ich nicht weiß, wann ich an der Endstation ankommen werde. Und wenn es so weit ist, dann möchte ich Folgendes sagen können: „Ich habe bergeweise wertvolle Souvenirs gesammelt und unendlich viele Glücksmomente erlebt. Die Reise war wunderschön!“
was er auch bringen mag
Morgengebet
Lieber Gott!
Ich bin gerade aufgewacht und sehe,
dass die Sonne lacht.
Ich freue mich auf den heutigen Tag,
und bitte, beschütze mich,
was er auch bringen mag.
Amen.
Lass dich nicht hin- und herzerren
zwischen Gestern und Morgen.
lebe immer und einzig das göttliche Heute.
(Dom Helder Camara)
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Liebe Grüße, Aloys
helfend und tröstend
…. seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit,
er lässt uns seinen Geist zurück.
Mit diesem lebt er unter den Seinigen weiter,
helfend und tröstend.
(A. Lämmle)
Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos, still und weit ...
(Rainer Maria Rilke)
Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
Wahre Freunde unterstützen ohne zu zögern.
Lieben ohne Einschränkung, geben ohne Erwartung und
sind immer für einen da, auch wenn man sie nicht sieht.
Mein Vater, ich überlasse mich dir. Mach mit mir, was du willst.
Was du auch mit mir tun magst , ich danke dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an.
Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt,
so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In deine Hände lege ich meine Seele;
ich gebe sie dir mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens,
weil ich dich liebe.
(Charles de Foucauld)
„Schmunzeliges“
„Vielen herzlichen Dank und auf Wiedersehen Herr Karl, auf so eine großartige Feier war ich bisher noch nie eingeladen!“ „Sagen Sie doch so etwas nicht!“ „Doch, das sage ich immer.“

