Das Luxusbad
Vor langer Zeit, nach einer anstrengenden, langen Wüstenreise, kehrte der Fürst in das örtliche Luxusbad ein. Er sah ziemlich zerschunden aus und wollte sich erholen. Der Diener sah ihn, rümpfte die Nase und gab ihm nur nach Rückfrage ein kleines Stück Seife und ein altes Handtuch. Der Fürst wurde wie Luft behandelt und keines Blickes gewürdigt. Beim Verlassen gab der Fürst dem Diener ein Goldstück. Der Diener schaute erstaunt und verwundert. Am nächsten Tag ging der Fürst wieder in das Luxusbad. Heute war er erholt und prachtvoll gekleidet. Der Diener begegnet ihm aufmerksam. Er fragte ihn nach seinen Wünschen, reichte ihm ein großes Badetuch und führte ihn zu einem besonders schönen Ruheplatz im Luxusbad. regelmäßig schaute er nach dem Gast und fragte nach seinen Wünschen. Als der Fürst das Luxusbad verließ, gab er dem Diener die kleinste Kupfermünze, die es gab. Der Diener schaute verwundert und enttäuscht. Er hatte sich doch so viel Mühe gegeben. Der Fürst sah dies und sagte: „Gestern habe ich dir die Behandlung von heute gedankt, heute erhältst du den Lohn deiner Behandlung von gestern."
„Schmunzeliges“
Der Vater zum Sohn: „Herzlichen Glückwunsch zum 18. Geburtstag, mein Sohn. Jetzt kannst du bis zur Hochzeit tun und lassen, was du willst!“
an dem man nicht
Der verlorenste Tag aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
(Nicolas Chamfort)
Güte in Worten erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe!
(Laotse)
Gott ist der Gott der Freude.
Die Freude ist also di echte religiöse Haltung.
(Franz von Sales)
Gott hat nicht darauf gewartet, dass wir zu ihm gehen,
sondern er selbst ist auf uns zugekommen, ohne Berechnung, ohne Maß,
Gott ist so: Er macht immer den ersten Schritt, er kommt auf uns zu.
Wirklich zu leben ist das Kostbarste auf der Welt.
(Oscar Wilde)
Lasst uns Brücken bauen,
und wenn der andere nicht zu uns herüberkommen will,
so lasst uns zusehen, ob wir nicht zu ihm gehen können.
(Augustin Wibbelt)
Diejenigen, die etwas auf morgen verschieben,
sind dieselben, die es bereits auf heute verschoben haben.
(Otto Galo)
Lass dich durch deine Fehler nicht in Verlegenheit bringen.
Es gibt keinen besseren Lehrmeister,
als deine Fehler verstehen zu lernen.
(Thomas Carlyle)
In Gottes guter Hand
Niemals empfindet man die Hand Gottes kräftiger über sich,
als wenn man die Jahre seines vergangenen Lebens betrachtet.
(Martin Luther)
Ich danke dir
Ich danke dir, weil du mir zuhörst.
Ich danke dir, weil du Zeit für mich hast.
Ich danke dir, weil du nicht unwillig wirst, wenn ich dich belästige.
Ich danke dir, weil du mir Freund bist.
Ich danke dir, weil du mich ermutigst, wenn ich traurig bin.
Ich danke dir, weil du mir Zuneigung entgegenbringst, die ich nicht immer verdiene.
Ich danke dir, weil du für mich betest.
Ich bin so froh, dass es dich gibt!
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Vorstandsvorsitzender: „Meine Frau hat mich zum Millionär gemacht.“ Fragt seine Sekretärin: „Uns was waren Sie vorher?“ Vorstandsvorsitzender: „Multimillionär!“
2. „Hut ab vor ihrem Lokal“, sagt ein Gast zum Kellner, „hier ist ja alles blitzsauber.“ – „Besten Dank, solche Komplimente hört man gern.“ Brummt der Gast: „Ja blitzsauber, sogar die Suppe schmeckt nach Seife!“
3. Nach einem Kneipenbesuch taumeln zwei Saufbrüder nach Hause. Da meint der eine: „Wenn ich jetzt nach Hause kommen, kocht meine Frau vor Wut.“ Entgegnet der andere: „Du hast es aber gut. Ich bekomme um diese Uhrzeit nichts Warmes zu Essen.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
gib Frieden
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Freundschaft
Was du als Mensch dringend brauchst, das ist die Freundschaft.
Freundschaft bedeutet Vertrautheit, eine tiefe Gemeinsamkeit, Geborgenheit.
Du fühlst dich beim anderen heimisch, gehst beim anderen ein und aus.
Freundschaft ist: immer willkommen, immer erreichbar sein.
Freundschaft kann man nicht organisieren,
Freundschaft ist immer ein Geschenk.
Sie hat den Charakter einer Zugabe.
(Hans Bouma)
Neid schadet am meisten den, der ihn hegt, anderen gar wenig.
Gleich wie Rost das Eisen frisst, so frisst der Neid den Neider.
(Basilius der Große)
Tröstende Zusagen:
Gott sagt zu dir:
Die Nöte dieser Zeit haben viele Gesichter.
Naturkatstrophen, Kriege oder Epidemien
bringen die Welt aus dem Gleichgewicht.
Viele Menschen leiden an Einsamkeit, Arbeitslosigkeit,
Mobbing, Krankheit, Gewalt und vielem mehr.
Egal, wie deine Nöte heißen, du darfst sie mir bringen
und deine ganze Angst, Wut, Trauer oder Verzweiflung bei mir abladen.
Ich will dir beistehen und deinen Schmerz lindern.
Nicht jeden Stolperstein werde ich dir aus dem Lebensweg räumen.
Solltest du den Boden unter den Füßen verlieren,
wirst du in meinen liebevollen Armen landen.
Du bist mein geliebtes Kind und ich stehe dir bei in der Not.
Nicht der Besitz verstößt gegen Gottes Gebot,
sondern die Armut des Nachbarn.
(Abbé Pierre)
„Ich bin ja mit dem lieben Gott so weit einverstanden,
aber dass er der Klugheit Grenzen gesetzt hat
und der Dummheit nicht, das nehme ich ihm wirklich übel.“
(Konrad Adenauer)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

