Gut sein ist Glück.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Die Rose ist ohne Warum; sie blüht, weil sie blüht.
(Angelus Silesius)
Die Natur kennt keine Eile. Und doch wird alles erreicht:
Der Baum wächst, die Blume blüht, der Fluss findet seinen Weg.
Vielleicht liegt darin eine der wichtigsten Lektionen für unser eigenes Leben.
Keine Zukunft vermag gut zu machen,
was du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer)
Wir brauchen Menschen, deren Hoffnung
andere trägt und zum Leben erweckt.
(Josef Dirnbeck)
„Schmunzeliges“
„Sie sind doch Meteorologe. Sind Ihre Wettervorhersagen immer zutreffend?“ – „Durchaus! Unangenehm ist nur, dass manchmal das Datum nicht stimmt!“
Die Rose ist ohne Warum; sie blüht, weil sie blüht.
(Angelus Silesius)
Das Tor durch die Unmöglichkeit
„Wenn du dich auf deinen Weg machst, wirst du an eine Tür kommen, an der ein Satz geschrieben steht“, sagt der Meister. „Komm zu mir zurück und sage mir, wie dieser Satz lautet.“ Eifrig macht sich der Schüler auf die Suche. Eines Tages sieht er die Tür und kehrt zum Meister zurück. „Am Anfang des Weges stand geschrieben: Es ist unmöglich“, berichtet er. „Wo stand das?“ fragt der Meister. „An einer Wand oder an einer Tür?“ „An einer Tür“, antwortet der Schüler. „Nun, dann packe die Türklinke und öffne die Tür.“ Der Schüler gehorchte. Da der Satz an der Tür steht, bewegt er sich mit ihr. Als die Tür ganz offen ist, kann er den Satz nicht mehr sehen – und setzt seinen Weg fort.
(Paulo Coelho)
Öffne Dein Herz weit, um zu empfangen was Gott gibt!
(Charles de Foucauld)
heutige Fest Maria Geburt
.. zum heutigen Fest Maria Geburt
Liebe Maria,
heute denken wir an deine Geburt.
Wir freuen uns, dass du geboren wurdest
und später die Mutter von Jesus geworden bist.
Du hast auf Gott vertraut, auch wenn du nicht wusstest, was auf dich zukommt.
Hilf auch uns, Vertrauen zu haben, wenn wir Angst haben,
mutig zu sein, wenn etwas schwierig ist, und liebevoll zu anderen Menschen zu sein.
Danke, Maria, dass du uns ein Beispiel für Glauben, Hoffnung und Liebe bist.
Begleite uns auf unserem Weg und sei uns nahe.
Amen.
Maria Geburt wird jedes Jahr am 8. September gefeiert. Die Bibel erzählt nicht genau, wann Maria geboren wurde. Deshalb ist der 8. September ein traditioneller Feiertag der Kirche. Für Christen ist Maria besonders wichtig. Sie vertraute auf Gott und sagte Ja zu seiner Aufgabe für sie. Deshalb ist sie für viele Menschen ein Vorbild für Vertrauen, Mut und Liebe. Das Fest ist ein Freudentag. Christen erinnern sich an Maria und daran, dass sie später eine wichtige Rolle in der Geschichte von Jesus hatte.
Tagesgebet
Barmherziger Gott, öffne deinen Gläubigen
die Schätze der himmlischen Gnade.
Die Geburt des Erlösers aus Maria
war für uns der Anfang des Heiles;
das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter
festige und mehre den Frieden auf Erden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Tagesevangelium
….. Tagesevangelium vom 08. September 2026
Evangelium Matthäus 1, 18–23
Mit der Geburt Jesu Christi war es so:
Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt;
noch bevor sie zusammengekommen waren,
zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete –
durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte,
beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte,
siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum
und sagte: Josef, Sohn Davids,
fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen;
denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben;
denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte,
was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären
und sie werden ihm den Namen Immánuel geben,
das heißt übersetzt: Gott mit uns.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Der Stammbaum am Anfang des Matthäusevangeliums ist nicht als Beitrag zur Ahnenforschung gemeint, sondern als theologische Aussage über Jesus und über den Sinn der Geschichte Israels. Jesus ist der Christus, der Messias, und seine Geschichte ist es, die durch alle Geschlechterfolgen hindurch das eigentlich Bewegende war. Er ist der Verheißene, seit David und seit Abraham. In ihm hat die Geschichte Israels ihr Ziel erreicht, an ihm wird sich der weitere Weg Israels und aller Völker entscheiden. – Der Abschnitt Mt 1, 18–23 steht unter der zentralen Aussage: „Gott ist mit uns“ (1, 23; vgl. dazu Mt 28, 20). Der Evangelist zitiert die Weissagung Jes 7, 14, um das Geheimnis der Menschwerdung als schöpferisches, rettendes Eingreifen Gottes zu kennzeichnen. – Josef war „gerecht“, das heißt in der Sprache der Bibel auch: Er war gütig. Deshalb wollte er Maria, deren Geheimnis er nicht verstand, im Frieden entlassen. Aber nun wird er selbst zum Mitwisser und Gehilfen des göttlichen Werkes. Im Gegensatz zu Ahas (Jes 7, 12) nimmt Josef das Zeichen und den Auftrag Gottes an; er wird der gesetzliche Vater Jesu und gibt ihm als solcher auch den Namen Jesus, der bedeutet: Jahwe rettet.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

