„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Menschen können die Gedanken Gottes nicht ergründen,
IHN höchstens durch ihr Denken ehren.
(Paul Schupp)
Das Leben ist wie eine Fahrt auf dem Meer, hin zum Horizont. Irgendwann verschwindet das Lebensschiff eines Menschen hinter dem Horizont. Doch könnte es sein, dass auf der anderen Seite des Horizonts jemand steht und sagt: Ach, da kommt er ja! Dieses Bild von Tod, ewigem Leben und dem liebevollen Empfang auf der anderen Seite des Lebens bietet für mich eine neuen Möglichkeit, mehr vom Geheimnis des Lebens zu begreifen und mich mit einer Zukunft anzufreunden, die jetzt noch unsichtbar ist.
(Hubertus Brantzen)
Ich wünsche dir, dass du immer den Mut hast,
der Stimme deines Herzens zu folgen.
Manche leben danach:
Man soll den Menschen schätzen nicht nach dem,
was er uns tun kann, sondern nach dem, was er uns ist.
(Peter Rosegger)
Vertrauen für den Tag
Herr, was dieser Tag uns auch bringt – dein Name sei gelobt!
(Dietrich Bonhoeffer)
Immerwährende Freude
Die unzerstörbare, unbegrenzte Freude
ist Ausdruck einer tiefen Gotteserfahrung.
Wer Gott erfährt, der hat in sich eine Freude,
die durch äußere Leiderfahrungen zwar überdeckt,
aber nicht genommen werden kann.
Das ist eine göttliche Freude.
Unsere Tage zu zählen lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
(Psalm 90.12)
Christus, du bist meine Leidenschaft.
(Karl Leisner)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
der Tag geht zu Ende Abendgebet
....... der Tag geht zu Ende.
Wie war der Tag?
Haben wir diesen Tag gelebt, Herr, wie es dir gefällt?
Sind wir geduldig, schlicht und liebevoll gewesen?
Haben wir jenen genug Zeit gegeben, die zu uns kamen?
Haben wir ihre Hoffnung beantwortet, wenn sie fragten?
Haben wir sie umarmt, wenn sie weinten?
Haben wir sie zärtlich aufgemuntert, bis ihr Lachen wieder da war?
Haben wir in all ihren Leiden gebetet?
Haben wir Blumen gegeben mit dem Brot?
Haben wir deine Freude zum Blühen gebracht?
Sind wir unseren Brüdern immer Bruder gewesen?
Wenn das alles nicht so war, Herr, verzeihe uns.
Und selbst wenn es so war, es genügt nicht.
Umgib uns jeden Tag mit mehr Liebe,
Herr, bis zum großen Licht deiner Unendlichkeit.
(Abendgebet der "Kleinen Brüder und Schwestern von Charles de Foucauld")
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Schlafe gut, Aloys
er war fasziniert
...... folgende Geschichte wurde gestern im Familiengottesdienst von der lieben Messdienerin Diana vorgetragen. Der Sohn ist fasziniert, er hat erkannt, wie reich er doch ist.
Schönen Abend, Aloys
Arme Leute
Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit in ländliches Gebiet, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn. "Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen." "Was hast du also heute gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont." Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
Reich ist der, der den Tag mit Dank schließen kann.
(Carol von Hierl)

