Trauernde und Kümmerer

…. wann, wo, wie unser Lebensweg hier auf der Erde zu Ende geht bleibt ein Geheimnis. Vorhin habe ich als Notfallseelsorger mit der Polizei eine Todesnachricht einer Familie überbracht. Ich möchte bitten und beten für alle Trauernden und für so viele wertvolle, kompetente und liebevolle „Kümmerer“. Gruß, Aloys

Wir trauern, dass sie von uns ging.
Wir freuen uns, dass wir sie haben durften.
Wir danken Gott, dass sie uns weiterhin nahe ist.
(hl. Hieronymus beim Tode seiner Mutter)

"Das letzte Wort hat der liebe Gott."

(Norbert Blüm)

Du bist nicht mehr da, wo Du warst.
Aber Du bist überall da, wo wir sind.

Segen der Trauernden
Gesegnet seien alle, die mir jetzt nicht ausweichen.
Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt
und mir seine Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle.
Gesegnet seien die, die mich immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen.
Gesegnet seien alle, die mir erlauben, von dem Verstorbenen zu sprechen.
Ich möchte meine Erinnerungen nicht totschweigen.
Ich suche Menschen, denen ich mitteilen kann, was mich bewegt.
Gesegnet seien alle, die mir zuhören,
auch wenn das, was ich zu sagen habe, sehr schwer zu ertragen ist.
Gesegnet seien alle, die mich nicht ändern wollen,
sondern geduldig so annehmen, wie ich jetzt bin.
Gesegnet seien alle, die mich trösten und mir zusichern,
dass Gott mich nicht verlassen hat ....

„Warum habt ihr soviel Angst,
warum habt ihr nicht Glauben?“,
fragt Jesus.
Der Glaube nimmt die Angst an,
er verdrängt sie nicht,
gibt sie zu,
aber er lässt sie nicht so, wie sie ist.
Er bearbeitet sie.

(nach Dorothee Sölle)

Trinkgeld zu schenken

… eine schöne Geschichte:
Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menü-Karte und fragt nach, was sie denn bestellen möchte. Die alte Dame fragt „Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte“? Die Kellnerin antwortet „3 Euro“ Die gebrechliche alte Dame holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder „Und wie teuer ist bei ihnen ein einfaches Stück Kuchen?“ Die Kellnerin war etwas gestresst, da sie ja noch viele Tische bedienen musste und antwortete sehr ungeduldig: „2 Euro“. „Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen", antwortete die alte Dame. Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte gleich die Rechnung hin. „Immer diese geizigen Leute“, murmelte sie leise vor sich hin. Die alte Dame aß ganz langsam und genussvoll den Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging. Als die Kellnerin nun den Tisch aufräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte zerbrechliche Dame ihr 1 Euro Trinkgeld hingelegt hat. Sie bekam vor Rührung Tränen in die Augen. Aber es war zu spät um sich bei der alten Dame zu entschuldigen. Sie begriff schmerzhaft und sich schrecklich mies fühlend, dass die alte Dame sich mit einem einfachen Stück Kuchen begnügte, um der Kellnerin Trinkgeld zu schenken!

„Schmunzeliges“
Der englische Austausch-Schüler: "Ist prügeln und schlagen eigentlich dasselbe?" - "Ja, sicher!" - "Und warum lachen immer alle, wenn ich sage, es hat zwölf geprügelt?"

Also lautet ein Beschluss:
Dass der Mensch was lernen muss.

(Wilhelm Busch)

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.


Jeder hat im Leben Dinge
die er von sich abschütteln und vergessen muss,
und je eher man das tut, um so gescheiter ist es.

(Fanny Lewald)

ein schöner Regenbogen

Gerade habe ich einen schönen Regenbogen bestaunen können.
Dankbar, Aloys


Sei wie ein bunter Regenbogen!
Lass die Sonne scheinen,
wo Gewitterregen niederging.
Baue schwungvolle Brücken
von der Erde zum Himmel,
von der Zeit in die Ewigkeit.
Werde zum Vorboten
neuen Lichtes,
wohltuender Wärme,
strahlender Freude.

(Adalbert Ludwig Balling)

Nach einer großen Flut versprach Gott, die Erde nie wieder mit einer Sintflut zu zerstören.
Als Zeichen dieses Versprechens zeigte Gott einen Regenbogen am Himmel.

Warum ist der Regenbogen wichtig?
Er erinnert Menschen daran, dass Gott freundlich und treu ist.
Er zeigt, dass Gott sein Versprechen hält.

Die Bedeutung des Regenbogens:
Er ist wie ein Freundschaftszeichen von Gott: „Ich passe auf euch auf.“
Er erinnert daran, dass Gott gerecht ist und sich um die Menschen kümmert.
Er steht auch dafür, dass es nach schweren Zeiten wieder hell wird.

Was der Regenbogen mit uns zu tun hat:
Wir können anderen freundlich und fair begegnen, so wie Gott freundlich zu uns ist.
Wir können an Hoffnungen denken, auch wenn es mal regnet.

In der Zeit nach der Sintflut setzte Gott einen bunten Bogen in den Himmel. Er sagte: „Dieses Zeichen bleibt, damit ihr wisst, dass ich euch liebe und auf euch achte.“ Immer wenn wir einen Regenbogen sehen, können wir daran denken, dass Gott treu ist.


„Schmunzeliges“
Der Lehrer erklärt seinen Schülern die Verkleinerungsformen: "Brot - Brötchen, Torte - Törtchen, Haus - Häuschen. Und nun, Daniel, bist du dran. Kannst du mir ein Beispiel nennen?" - "Kitt - Kittchen", kommt es wie aus der Pistole geschossen.