Trier ist sehr schön!
Wann fängt das Leben an, glücklich zu sein?
Wenn man alles, was kommt, aus Gottes Hand nehmen kann.
(Carl Hilty)
Vater unser für Menschen im Verkehr
Vater unser
Die Straße gehört allen.
Du bist der Vater auch der Fußgänger und Radfahrer, der Alten und der Kinder.
Und Behinderte haben gleiche Rechte.
Geheiligt werde dein Name
Durch Ruhe und Gelassenheit, Rücksicht und Freundlichkeit,
auch dann, wenn es wirklich Ärger gibt, bei Pannen und in Staus,
und wenn Anfänger ihre Fehler machen.
Dein Reich komme
Und es beginnt schon ein wenig, wenn Fairness und Aufmerksamkeit,
Güte und Hilfsbereitschaft unser Verhalten bestimmen.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden
Damit nicht das Recht des Stärkeren auf unseren Straßen herrscht
und Menschen in Gefahr bringt,
sondern deine Menschenfreundlichkeit sich in unserem Umgang miteinander spiegelt.
Unser tägliches Brot gib uns heute
Die meisten Verkehrsteilnehmer sind zum Brotverdienen unterwegs.
Bewahre uns davor, dass durch uns ein Mensch zu schaden kommt.
Gib uns auch, was wir brauchen: Verständnis und Freundlichkeit anderer Menschen.
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Hilf, dass durch Unachtsamkeit, Leichtsinn oder auch nur durch Müdigkeit
keine bösen Folgen entstehen.
Lass uns vorsichtig fahren und so gut wir können –
vermeiden, dass wir schuldig werden.
Und führe uns nicht in Versuchung
Zu rasen, wenn es eilt oder weil wir angeben wollen.
Zu überholen, weil wir keine Geduld aufbringen.
Die Vorfahrt zu erzwingen, weil wir meinen, im Recht zu sein.
Uns ans Steuer zu setzen mit Alkohol im Blut.
Sondern erlöse uns von dem Bösen
Vom Rausch der Geschwindigkeit, von Rücksichtslosigkeit und Sturheit.
Bewahre uns vor Maßlosigkeit,
damit wir deine Schöpfung nicht aufs Spiel setzen.
„Schmunzeliges“
Der Ehemann fragt den Weinhändler;:'' Welchen Wein können sie mir für unsere Silberhochzeit empfehlen?“ Antwort: "Kommt darauf an, wollen sie feiern oder vergessen?“
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 11. Juni 2026
Evangelium Matthäus 10, 7–13
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!
Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel!
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg,
kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt,
erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen;
bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann entbietet ihm den Gruß.
Wenn das Haus es wert ist, soll euer Friede bei ihm einkehren.
Wenn das Haus es aber nicht wert ist, dann soll euer Friede zu euch zurückkehren.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus sendet die Jünger mit seiner eigenen Vollmacht (vgl. Mt 4, 23). Sie sollen auch seine Art des Auftretens zum Vorbild nehmen. Das Mitleid mit den Not leidenden Menschen soll ihr Tun ebenso bestimmen wie das seine (vgl. 9, 36–38). Wie er sollen sie ihren Dienst in radikaler Armut tun. Gleichzeitig werden die Gemeinden an ihre Pflicht erinnert, für den Lebensunterhalt derer zu sorgen, die im Dienst des Evangeliums stehen. – Das Evangelium ist ein Angebot Gottes. Wer die Boten Jesu aufnimmt, empfängt die Gottesgabe des Friedens; der Friedensgruß des Missionars ist mehr als eine bloße Höflichkeit. Die Glaubensboten abweisen ist dasselbe wie Jesus selbst abweisen (vgl. 11, 22–24). – Bei all dem wird vorausgesetzt, dass die Glaubensboten als solche erkennbar sind – wodurch? Kaum durch ihre bloße Behauptung. Zeichen ihrer Sendung sind neben der Wundergabe die Klarheit ihres Wortes und die Art ihres Auftretens. Die Verantwortung dafür, ob die Botschaft ankommt, liegt auf beiden Seiten: beim Verkündiger und beim Hörer.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
tausend Gründe
Es gibt tausend Gründe zum Pessimismus
und nur einen zum Optimismus,
aber dieser eine genügt: Der Herr ist mit uns!
(Alfred Kardinal Bengsch)
„Die besten Dinge im Leben sind nicht die,
die man für Geld bekommt.“
(Albert Einstein)
„Schmunzeliges“
„Mögen Sie Rembrandt?“ fragt Herr Meyer seinem Besucher.- „Gern, ein kleines Gläschen kann nicht schaden!“
Geist Christi, belebe mich
und lass mich Leben wecken.
Freude Christi, durchströme mich
und bring Licht in meine Umgebung.
Blick Christi, treffe mich
und lass mich mit deinen Augen die Welt sehen.
Herz Christi, berge mich
und mach mein Herz weit für meine Geschwister.
Hand Christi, halte mich,
damit ich anderen Halt geben kann.
Geduld Christi, trage mich
und mache mich belastbar.
Wort Christi, präge mich,
damit andere auf dich aufmerksam werden.
Liebe Christi, wärme mich
und die Menschen in meiner Nähe.
Seele Christi, heilige mich
und beseele durch mich ein Stück Welt.
Unsere innere Haltung am Morgen
ist für den Verlauf eines Tages ausschlaggebender,
als wir uns das eingestehen.
Darum ist Gebet und Meditation
am Tagesbeginn unverzichtbar.
(Christa Franze)
Das ist groß und schön,
von Kleinem glücklich zu werden.
(Jeremias Gotthelf)

