Glauben heißt,
beständig das Frohe, Glückliche, Gute erwarten.
(Sören Kierkegaard)
„Schmunzeliges“
Gäste eines Pfarrers werden jeden Morgen mit dem Kirchenlied „Näher mein Gott zu dir!“ geweckt. Am dritten Morgen fragt ein Gast die Haushälterin, ob sie das Lied so sehr liebe. – „Das nicht“, antwortet sie, „aber ich weiß jedes Mal, dass die Frühstückseier nach der dritten Strophe richtig weich und nach der fünften Strophe richtig hart sind.“
Engel sind Boten Gottes – auch du!
Wo immer du Menschen in Liebe begegnest,
wo du durch ihre Augen eintrittst in ihre Seelen
und sie in ihrer eigenen Mitte berührst,
so dass sie empfänglich werden für die Vielfalt des Lebens,
wo ihre Schmerzen abklingen und sie heil werden an Leib oder Seele,
da spüren sie, dass ihnen ein Engel begegnet
und das Tor zum Paradies auf Erden offen ist.
(Christa Spilling-Nöker)
Die Heiterkeit ist das gute Wetter des Herzens.
(Samuel Smiles)
Ein echter Freund hilft dir dabei,
in deinem Leben das zu verwirklichen, was dein eigenes Leben ist.
Darum wird er Dich niemals vom wahren Weg
deines eigenen Lebens abhalten oder abdrängen.
(Phil Bosmans)
Es darf alles so sein, wie es ist.
Alles ist vom Himmel umgeben, über allem geht Gottes Himmel auf.
(Anselm Grün)
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 12. Juni 2026
Evangelium Matthäus 11, 25–30
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden;
niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater,
nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid!
Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch
und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die „Weisen und Klugen“, die angesehenen Leute in Israel, zufrieden mit sich und ihrer Position, haben Jesus nicht verstanden. Jesus kennt die Absicht Gottes; er wendet sich den Armen zu, den hungrigen und müden Menschen gilt seine Einladung und seine Verheißung.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
geistige Aufgabe
Eine große geistige Aufgabe ist die beste Begleiterin durchs Leben.
(Karl Leberecht Immermann)
Das größte Geschenk Gottes an die Menschen
Ratsuchende Menschen kamen täglich zu dem alten Mönch, der sich oben im Kloster geduldig die Sorgen der Menschen anhörte. Seltsame Antworten gab er auf ihre Fragen und niemals einen konkreten Rat. Dennoch kamen sie immer wieder, manche von weit her. So war an diesem Tag auch ich gekommen. Es war Abend geworden und Zeit für mich, das Kloster wieder zu verlassen. Eine Frage durfte ich dem Mönch noch stellen, dem Mönch, den man Chrysostomos nannte, "Goldmund" zu Deutsch. Er trug diesen Namen nach einem Heiligen aus dem 4. Jahrhundert, dem man nachsagte, dass jedes Wort aus seinem Mund von tiefer Weisheit geprägt war. "Das größte Geschenk, das Gott den Menschen gibt", fragte ich, "was ist es?" "Wasser", sprach Chrysostomos ohne zu zögern. "Wasser ist ein wunderbares Element! Oftmals habe ich tagelang nicht getrunken, nur um dann umso tiefer zu spüren, wie gut es tut - und um zu danken!" Während ich noch über seine Worte nachsann, sprach er schon weiter: "Brot, wie herrlich ist doch Brot! Seit Kindestagen habe ich immer wieder gefastet, um dann erneut seine Köstlichkeit zu schmecken, das Geschenk neu zu erfahren und um noch dankbarer zu sein!" Ich dankte für die Antworten. Ich war nur Gast auf dem Berg Athos, dem Berg der Mönche, die auf das Schönste verzichten, um es wahrhaft zu erkennen. "Du fragtest nach dem größten Geschenk?", hörte ich Chrysostomos, als ich schon zur Tür blickte, "ich habe deine Frage noch nicht beantwortet!". Erstaunt wandte ich mich um. "Das größte Geschenk, das Gott einem Menschen machen kann, ist ein Kind!", sagte er mit einem Ausdruck, der keinen Zweifel offen ließ. "In einem Kind wird Gottes Schöpfungskraft sichtbar und tritt seine Menschlichkeit hervor. Ein Kind ist das Geschenk, das unserem Leben wahrhaft Sinn gibt!"
„Schmunzeliges“
Die Ehefrau schwelgt in Erinnerungen: „Weißt du noch, mein Schatz, es war eine tolle Gewitternacht, als wir uns kennenlernten.“ –„Ja, ja“, erwidert er, „und ich Trottel habe damals die Zeichen der Natur nicht verstanden!“

