Das Dienen ist eine kreative Tätigkeit,
mit der sich der Mensch nicht klein Macht.
(Martin Barisic)
Nichts gibt uns mehr Kraft
als ein kurzer Augenblick des Innehaltens;
Ein Moment der Stille,
in dem wir uns wieder mit uns selbst verbinden.
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca)
Was geschehen ist, ist vorbei und unwiederbringlich,
und der Weise hat genug zu tun mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen.
(Francis Bacon)
Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde,
da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen.
Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich
noch ein größerer Gegensatz zu Reden ist, ein Hörender.
Ich meinte erst Beten sei Reden.
Ich lernte aber, dass Beten nicht nur Schweigen ist, sondern Hören.
So ist es: Beten heißt nicht sich selbst reden hören,
beten heißt still werden und warten, bis der Betende Gott hört.
(Sören Kierkegaard)
Wenn der Tag sich neigt,
möge er dich als zufriedenen Menschen sehen.
(Irischer Segenswunsch)
In allem von mir:
Nichts ist letzten Endes so heilig
wie die Redlichkeit unserer Gesinnung.
(Ralph Waldo Emerson)
Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt
und die Fantasie bestickt hat.
(Voltaire)
Alter Segenswunsch
Mögen alle deine Himmel blau sein und deine Träume wahr werden.
Mögen alle deine Freunde wahrhaftig sein und deine Freuden vollkommen sein
Mögen deine Tage von Glück und Lachen erfüllt sein jetzt und immerdar.
(Segenwunsch aus Irland)
Das Ärgerliche am Ärger ist,
dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
(Kurt Tucholsky)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Vater einer sechsköpfigen Familie meldet sich bei der Polizei: „Bei uns ist eingebrochen worden!“ – „Und Sie haben nichts gehört?“ – „Nein. Wahrscheinlich saßen wir gerade in der Küche und schlürften die Suppe!“
2. Sitzt ein Herr im Lokal, blickt auf seinen Teller, schüttelt den Kopf und sagt immer wieder: „Traurig, traurig!“ –„Was ist traurig?“, fragt der Ober. – „Traurig ist, dass wegen eines so kleinen Stück Bratens ein altehrwürdiger Ochse sein Leben lassen musste!“
3. Mara sieht ihrer Mutter beim Backen zu. „Warum bist du denn so still, wenn du backst?“, will die Kleine wissen. – „Was soll ich denn sagen?“ – „na, zum Beispiel: Mara, hier hast du ein paar Rosinen.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden Licht
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Ich trage dich, sagt die Erde.
Komm in meine Arme, sagt der Himmel.
Guten Morgen, sagen die Blumen.
Tauche ein, sagen die Wellen.
Lehn dich an, sagt der Baum.
Vertraue, sagen die Wurzeln.
Öffne dich, sagt das Licht.
(Doris Bewernitz)
Wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt.
(Oskar Kokoschka)
Engel buchstabiert man mit
E wie erhören,
N wie nahebringen,
G wie geben,
E wie einfühlen,
L wie lieben.
Mit einem Engel an deiner Seite kannst du
Erhören, ohne zu verurteilen,
Nahebringen, ohne vereinnahmen zu wollen,
Geben, ohne etwas zu erwarten,
Einfühlen, ohne dich zu verlieren,
Lieben, ohne besitzen zu wollen.
Vergessen Sie nicht: Das Leben ist eine Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)
Das gute Gebet hat nicht viele Worte, die rasch verhallen,
sondern wenige Gedanken, die aus dem Herzen kommen
und das Leben durchdringen.
(Petrus Chrysologus)
Das ist das Große am Kind, dass es das Gute bei den Menschen
immer als selbstverständlich voraussetzt.
(Albert Schweitzer)
Gebet und Leben
Das Gebet befreit nicht davon,
sich um die Dinge in der Welt zu kümmern.
Im Gegenteil, nichts ist verantwortlicher als zu beten.
Je mehr man ganz einfach und bescheiden betet,
desto mehr sieht man sich veranlasst,
zu lieben und es mit seinem Leben zum Ausdruck zu bringen.
(Frére Roger)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Psalm 103 Lobpreis
Der Psalm 103
Der Psalm 103 ist ein kurzer, sehr gelassener Lobpreis Gottes. Er beginnt mit der Aufforderung, die Seele zu segnen und den Lobpreis voll Freude zu halten, weil Gott Gnade und Barmherzigkeit schenkt. Im weiteren Verlauf preist der Psalm Gottes Güte: Vergebung der Sünden, Heilung, Anteil am Wohl, langes Leben und Gottes Barmherzigkeit. Der Psalm hebt Gottes große Barmherzigkeit, Gnade und Huld hervor und schließt mit einem Aufruf, dem Herrn zu dienen und seine Herrlichkeit zu preisen. Insgesamt ein leidenschaftlicher Ausdruck von Dankbarkeit, Gottesliebe und Vertrauen.
1 Ein Loblied auf den gütigen und verzeihenden Gott
[Von David.] Lobe den Herrn, meine Seele, /
und alles in mir seinen heiligen Namen!
2 Lobe den Herrn, meine Seele, /
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
3 der dir all deine Schuld vergibt /
und all deine Gebrechen heilt,
4 der dein Leben vor dem Untergang rettet /
und dich mit Huld und Erbarmen krönt,
5 der dich dein Leben lang mit seinen Gaben sättigt; /
wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert.
6 Der Herr vollbringt Taten des Heiles, /
Recht verschafft er allen Bedrängten.
7 Er hat Mose seine Wege kundgetan, /
den Kindern Israels seine Werke.
8 Der Herr ist barmherzig und gnädig, /
langmütig und reich an Güte.
9 Er wird nicht immer zürnen, /
nicht ewig im Groll verharren.
10 Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden /
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, /
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
12 So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, /
so weit entfernt er die Schuld von uns.
13 Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, /
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
14 Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; /
er denkt daran: Wir sind nur Staub.
15 Des Menschen Tage sind wie Gras, /
er blüht wie die Blume des Feldes.
16 Fährt der Wind darüber, ist sie dahin; /
der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.
17 Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig /
für alle, die ihn fürchten und ehren; sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel; /
18 alle, die seinen Bund bewahren, /
an seine Gebote denken und danach handeln.
19 Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, /
seine königliche Macht beherrscht das All.
20 Lobt den Herrn, ihr seine Engel, /
ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken, /
seinen Worten gehorsam!
21 Lobt den Herrn, all seine Scharen, /
seine Diener, die seinen Willen vollziehen!
22 Lobt den Herrn, all seine Werke, /
an jedem Ort seiner Herrschaft! /
Lobe den Herrn, meine Seele!
Im Licht der gesamten Bibel betrachtet,
bringen uns fast alle Psalmen zu Jesus.
Die Psalmen waren sein Gesangbuch.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

