totunglücklich

„Schmunzeliges“
Schäl: „Ich bin totunglücklich! Denk Dir, meine Frau ist spurlos verschwunden.“ – „Seit wann vermisst du sie denn?“ – „Seitdem ich kein sauberes Hemd mehr im Schrank habe!“

Spuren des Geistes entdecken
Wenn du Spuren des Geistes finden willst,
gehe unter die Menschen.
Wenn du Spuren des Geistes finden willst,
öffne alle deine Sinne für die Schöpfung.
Wenn du Spuren des Geistes finden willst,
öffne dein Herz für alle Schwachen und Leidenden.
Wenn du Spuren des Geistes finden willst,
schau auf das Leben von Menschen,
die vor dir gelebt haben.
Wenn du Spuren des Geistes finden willst,
horche in dich hinein,
in deine Wünsche und Sehnsüchte.
dann werde still, werde kreativ,
werde barmherzig, werde gütig.
Beuge dich herab zum Kleinsten,
zu einer Blume, zu einer Raupe,
zu einem Kind.
(Helmut Münch)

Das wünsche ich euch:
Mögen sich die Wege vor euren Füßen ebnen,
möget ihr den Wind im Rücken haben,
möge die Sonne warm eure Gesichter bescheinen,
möge Gott seine schützende Hand über euch halten.
Möget ihr in eurem Herzen dankbar bewahren
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in euerem Leben.
Das wünsche ich euch, dass jede Gottesgabe in euch wachse
und sie euch helfe, die Herzen jener froh zu machen, die ihr liebt.
Gottes Macht halte euch aufrecht, Gottes Auge schaue auf euch,
Gottes Ohr höre euch, Gottes Wort spreche für euch.
Gottes Hand schütze euch.
(altirischer Segensspruch)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 15. September 2026

Evangelium Johannes 19, 25–27
In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter
und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Mágdala.
Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte,
sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter!
Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Bei der Kreuzigung Jesu wird sichtbar, welche Menschen ihm am nächsten stehen. Maria aus Magdala wird auch in Mk 15, 40 erwähnt; dort steht sie unter den Frauen, die „von weitem zusahen“. Johannes hebt besonders die Mutter Jesu hervor und „den Jünger, den er liebte“ (Joh 19, 26). Maria leidet die Schmerzen ihres Sohnes mit; für Jesus mag die Anwesenheit der Mutter zugleich Schmerz und Trost gewesen sein. Doch hat die Szene, die hier berichtet wird, über das Persönliche hinaus sicher auch symbolische Bedeutung. Beim Kreuz Jesu wird Maria unter Schmerzen die Mutter der Kirche, die aus dem Mysterium des Kreuzes geboren wird. Außerdem lässt sich sagen: Maria verkörpert unter dem Kreuz das Israel, das den Gekreuzigten als Messias bekennt. Dann liegt es nahe, in dem Jünger, den Jesus liebt, den Vertreter des Heidenchristentums zu sehen; beide, die Kirche aus dem Judentum und die Kirche, die aus den Heidenvölkern dazukommt, werden wie Mutter und Sohn einander zugewiesen, damit sie eins sind (Joh 17, 22).

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

erkennen
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