wie wir Gott vertrauen können

Maria führt uns zu Jesus und zeigt uns, 
wie wir Gott vertrauen können.

Gebet zu Maria
Guter Gott, du hast Maria ausgesucht,
die Mutter von Jesus zu werden.
Maria war überrascht und wusste nicht,
was alles auf sie zukommen würde.
Aber sie hat dir vertraut und gesagt:
„Ja, ich will deinen Weg mitgehen.“
Auch wir verstehen nicht immer,
warum Dinge geschehen
oder was die Zukunft bringt.
Schenke uns den Mut von Maria,
dir zu vertrauen,
auch wenn wir Angst haben
oder etwas nicht verstehen.
Hilf uns, auf dich zu hören,
anderen Menschen zu helfen
und dein Vertrauen weiterzugeben.
Maria, begleite uns auf unserem Weg
und hilf uns, wie du auf Gott zu vertrauen.
Amen.

Maria, die Mutter Gottes, wird in den Evangelien als die Verlobte Josefs genannt. Durch den Engel Gabriel wurde ihr der Ratschluss Gottes verkündet: Durch ein Wunder Gottes sollte sie die Mutter des Messias werden. Maria erklärte sich freiwillig bereit, Werkzeug des göttlichen Willens zu sein.
Maria gebar in Bethlehem ihren Sohn Jesus. Bei dessen Darstellung im Tempel sagte der greise Simeon Maria voraus, dass sie am Leiden ihres Sohnes schmerzhaften Anteil haben werde.
Um den Nachstellungen des Königs Herodes zu entgehen, flohen Maria, Josef und das Kind nach Ägypten. Nach dem Tod des Königs kehrten sie zurück und ließen sich in Nazareth nieder.
Während des öffentlichen Wirkens Jesu trat Maria kaum hervor. Sie stand jedoch unter dem Kreuz. Der sterbende Jesus vertraute sie seinem Lieblingsjünger Johannes an.
Nach der Himmelfahrt Jesu blieb Maria im Kreis der Jünger und erwartete mit ihnen die Herabkunft des Heiligen Geistes.
Über das spätere Leben Marias berichten die Evangelien nichts. Als Ort ihres Hinscheidens werden in der Überlieferung sowohl Jerusalem als auch Ephesus genannt.
Maria ist die Patronin vieler Bistümer, der Christenheit und verschiedener Berufsgruppen. In der katholischen Kirche wird sie hoch verehrt und besonders in Zeiten von Not und Bedrängnis angerufen, unter anderem bei Gewittern und in persönlichen Anliegen.

„Schmunzeliges“
„Warum gehst du immer auf den Balkon, wenn deine Frau zu Hause für den Chor übt?“, fragt Joachim seinen Nachbarn. Darauf antwortet dieser: „“Damit alle sehen, dass ich meine Frau nicht schlage!“

Hildegard von Bingen (ca. 1098–1179

Heute wird sie besonders verehrt - Hildegard von Bingen
Wer war sie?


Hildegard von Bingen (ca. 1098–1179) war eine deutsche Benediktineräbtissin, Mystikerin, Schriftstellerin, Komponistin und Naturkundlerin. Sie wurde in Bermersheim vor der Höhe geboren und wuchs im Kloster Disibodenberg auf. Später gründete sie das Kloster Rupertsberg bei Bingen und wurde zu einer wichtigen Persönlichkeit der mittelalterlichen Kirche. Hildegard verfasste zahlreiche Schriften über Religion, Natur und Heilkunst. In „Scivias“ beschrieb sie ihre mystischen Visionen. In „Physica“ und „Causae et Curae“ beschäftigte sie sich mit Heilpflanzen, Krankheiten und naturkundlichen Themen. Außerdem komponierte sie viele liturgische Gesänge, die für ihre ausdrucksstarke und ungewöhnliche Musik bekannt sind. Hildegard verband Religion, Natur, Wissenschaft und Kunst miteinander. 2012 wurde sie von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin der katholischen Kirche erklärt. Bis heute gilt sie als eine der bedeutendsten Frauen des Mittelalters.

Es gibt eine Kraft, die in allem Leben wirkt.
(Hildegard von Bingen)

Tagesgebet
Gott, du Quelle des Lebens, du hast die heilige Hildegard
mit prophetischem Geist erfüllt.
Hilf uns, nach ihrem Vorbild
über deine Wege nachzusinnen
und deiner Führung zu folgen,
damit wir in der Dunkelheit dieser Welt
das Licht deiner Klarheit erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Mensch ist ein Teil der Schöpfung
und trägt Verantwortung für sie.

(Hildegard von Bingen)

Die Seele ist wie ein Wind, der über die Kräuter weht und sie zum Leben erweckt.
(Hildegard von Bingen)