Tagesevangelium vom 19. Juni 2026
Evangelium Matthäus 6, 19–23
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen!
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Die Leuchte des Leibes ist das Auge.
Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Leib hell sein.
Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Leib finster sein.
Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Im Wort vom Schätzesammeln und einer Reihe weiterer Jesusworte (6, 19 – 7, 12) wird das Thema von der wahren „Gerechtigkeit“ auseinandergefaltet, die eine Umwertung aller Werte und das Ende aller Selbsttäuschung bedeutet. Da steht zuerst das Wort vom Schätzesammeln (V. 19–21). Ein „Schatz“ ist nicht nur ein Besitz, über den man verfügt; es ist ein kostbares Gut, von dessen Besitz geradezu das Glück und der Sinn eines Lebens abhängt. Für den „Schatz“ ist nicht der Verstand, sondern das „Herz“ zuständig (V. 21). Aber gibt es einen Schatz, der uns bleibt, endgültig? „Im Himmel“, sagt Jesus: in der Gemeinschaft mit Gott, die den ganzen Menschen beansprucht und ausfüllt. – Zwischen das Wort vom Schätzesammeln und das vom ungeteilten Gottesdienst (6, 24) hat Matthäus das Wort vom leuchtenden Auge eingefügt (6, 22–23). Von Licht und Finsternis ist hier die Rede. Durch das Auge lebt der Mensch im Licht – wenn das Auge gesund ist. Nicht ausdrücklich gesagt, aber offenbar gemeint ist, dass der Mensch ein gesundes Auge, d. h. ein ganzes und aufrichtiges Herz, haben muss, wenn er das Licht fassen will, in das Gott ihn stellt, oder: das Gott in ihm aufgehen lassen will. Auch für Jünger besteht die Gefahr, dass das Herz träge und zwiespältig wird. Dann ist das Auge krank, und bald wird es nicht mehr leuchten.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
besonderen Menschen
Guter Gott, ich möchte heute
besonders für die Menschen beten,
die mir am Herzen liegen.
Sei diesen geliebten Menschen nahe
und begleite diese besonderen Menschen
mit deinem Segen. Amen
Jeder Mensch hat seine Stärken.
Die größte ist es andere zu stärken.
Von Zeit zu Zeit sich einmal ausspannen,
weit ausstrecken, zwischen Himmel und Erde
da sein und träumen, Stille atmen, Ruhe hören,
Schweigen, zu Wort kommen lassen von Zeit zu Zeit.
(Klaus Jäkel)
„Warmes und herzliches Interesse ist beinah so viel wie Verständnis.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Ich wünsche dir offene Augen
Ich wünsche dir offene Augen,
um die Blumen am Wegrand zu sehen,
um zu staunen über das Knospen,
das Blühen und das Vergehen.
Ich wünsche dir Bäume, die durchs
offene Fenster dir Mut zusprechen
und Worte, die wie Sterne
an deinem Himmel leuchten.
Ich wünsche dir Menschen, die dich
ernst nehmen und deine Art wertschätzen,
die mit dir Träumen und sich wie Schmetterlinge
auf bunte Blumen setzen.
Ich wünsche dir offene Augen
für die kleinen Dinge des Lebens.
Ein liebes Wort, ein Händedruck, miteinander lachen...,
weil sie schlussendlich das Grosse ausmachen.
(Monika Minder)
Wenn ihr betet, wachsen aus zwei Körnen vier Halme.
(Don Bosco)
Hass ist keine schöpferische Kraft.
Vergesst die Liebe nicht.
(Maximilian Kolbe)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Weißt du was der Hammer ist?“ „Na klar, ein Werkzeug!“
2. „Liebe Nachbarin, ich habe ja nichts dagegen, wenn Ihr Sohn die Rechenaufgaben von meinem Jungen abschreibt, aber dass er ihn verprügelt, wenn die Ergebnisse nicht richtig sind, das geht ja wohl etwas zu weit!“
3. Jeden Dienstag treffen sich zwei ältere Damen im Wartezimmer des Arztes. Einmal kommt eine von ihnen erst am folgenden Dienstag wieder. „Frau Heine, wo waren Sie denn letzten Dienstag?“ – wird sie gefragt. – Da hatten wir Besuch.“ – „Da bin ich ja beruhigt. Ich hatte schon Sorge, Sie könnten krank sein!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
liebenden Universum
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die,
dass wir in einem liebenden Universum leben.
(Albert Schweitzer)
Familien sind wie Äste an einem Baum,
wir wachsen in verschiedene Richtungen,
doch unsere Wurzeln bleiben eins.
Was man ernst meint,
sagt man am besten im Spaß.
(Wilhelm Busch)
Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern.
Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt,
verändert sich die Welt.
(Carl Friedrich von Weizäcker)
Wir müssen selbst die Veränderung sein,
die wir in der Welt sehen wollen.
(Mahatma Ghandi)
Du bist da, Gott, an diesem Tag.
Was immer auf mich wartet,
ich bin in deiner zärtlichen Hand.
(A. S. Naegeli)
Heilende Worte werden zum Segen – kleine Wunder des Alltags.
(Nach Gisela Baltes)
ER ist durchaus sichtbar,
du musst nur offen sein und IHN entdecken wollen.
Jede Geste, die dir weiterhilft, jedes Lächeln, das dir erwidert wird,
jedes Blatt, das frisch keimt, jede Ruhe in deiner Unruhe,
jedes Wort, das dich tröstet, jede Antwort auf eine Frage,
jede Stille im Lärm, jeder Schatten an heißen Sonnentagen,
jede Blüte, die wächst, jeder Sonnenaufgang nach dunkler Nacht,
jeder Stern, der am Himmel leuchtet,
jedes Kind, das deine Hand sucht sind Zeichen Gottes.
In diesen Zeichen zeigt sich uns Gott
und wie sichtbar mit IHM gelebt werden kann.
(Sylke Maria-Pohl)
Das Gute, zu dem wir uns entschließen, macht uns nie ärmer;
es macht uns und andere besser und glücklicher.
(Bischof Georg Moser)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

