Schatz zurückbringen

„Der Strandwanderer“
„Ein Mann ging eines Abends, um ein wenig zu entspannen, an dem Strand des Meeres spazieren. Sein Blick richtete sich auf die Wellen des Meeres und die langsam untergehende Sommersonne. Plötzlich bemerkte er, dass er mit dem Fuß an etwas gestoßen war und als er genauer hinblickte, bemerkte er vor seinen Füßen ein kleines altes, schon recht verwittertes Säckchen. Und als er es aufhob und seine rechte Hand in es hineinsteckte, so stellte er fest, dass sich in dem Säckchen eine große Meine kleiner Steine befand. Achtlos ließ er die Steine durch seine Hände gleiten und schaute dabei wieder aufs Meer. Dabei beobachtete er die zahlreichen Möwen, die auf den Wellen schaukelten, und warf voller Übermut mit den Steinchen nach den Vögeln. Spielerisch schleuderte er die kleinen Steine ins Meer und einer nach dem anderen versank in den Wogen. Einen einzigen Stein behielt er in seiner Hand und nahm ihn nach seinem Spaziergang mit nach Hause. Wie groß aber war sein Schrecken und Entsetzen, als er beim Schein des Herdfeuers entdeckte, dass der eine Stein, den er behalten hatte, ein herrlich funkelnder Diamant war! Wie gedankenlos hatte er den ungeheuren Schatz verschleudert. Wie von Furien getrieben eilte er zum Strand zurück, um die verlorenen Diamanten zu suchen. Doch vergebens, sie lagen für ihn unerreichbar auf dem Meeresgrund verborgen. Keine Selbstanklage und keine Reue halfen, keine Tränen und keine Vorwürfe konnten ihm den achtlos weggeworfenen Schatz zurückbringen."

„SCHMUNZELIGES“
Die Frau eines berühmten Insektenforschers reicht die Scheidung ein. In ihrer Begründung heißt es: „Mein Mann denkt nur an Insekten. Unsere Hausangestellte bezeichnet er als Stechmücke, meine Mutter als Kreuzspinne, die Nachbarin als Schmeißfliege und mich selbst nennt er nur kleine Bettwanze!“


das Wunderbare erlangen

Um das Wunderbare zu erlangen,
muss man das unvorstellbare denken.

(Tom Robbins)

Was ich dir wünsche
Für jeden neuen Tag einen guten Gedanken
für dich und von dir –
Für jeden neuen Tag ein gutes Wort
für dich und von dir –
Für jeden neuen Tag ein fröhliches Lächeln
für dich und von dir –
Für jeden neuen Tag ein Zeichen der Liebe
für dich und von dir –
An jedem neuen Tag das Wissen, geborgen zu sein
in dem, der dich liebt.
(Wilma Klevinghaus)

Optimismus ist das Übersehen alles Negativen
und der Glaube an die Hoffnung.

(Susann W.)

Sehnsucht im Advent
Die Adventszeit hat mich als Kind immer sehr bewegt. Und sie berührt mich auch heute noch. Wenn ich die wunderbaren Texte aus dem Propheten Jesaja höre und die Adventslieder singe, dann komme ich in Berührung mit einer tiefen Sehnsucht, dass mein Leben heil werde und dass Gott diese Welt mit seinem Frieden und seiner Liebe erfüllen möge. Es ist keine nostalgische Sehnsucht, sondern eine Sehnsucht, die mein Leben und das Leben der Menschen um mich herum und aller Völker verwandeln will. Es sind keine salbungsvollen Worte, die ich nur höre, um mich wohlzufühlen, sondern Worte, die mir die Augen öffnen, damit ich diese Welt hoffnungsvoller sehe. Wenn mein Herz voller Hoffnung ist für die Menschen, dann werde ich anders mit ihnen umgehen. Die Hoffnung, die die Adventszeit in mir bewirkt, bleibt nicht folgenlos für diese Welt. Sie ist wie ein Sauerteig, der das Mehl dieser Welt zu durchsäuern vermag. (Anselm Grün)

Keine Zukunft vermag gut zu machen,
was du in der Gegenwart versäumst.

(Albert Schweitzer)

Solange du das große Ziel nicht siehst,
wirst du über jeden Stein stolpern
und an jeder Kreuzung verzweifeln.

(Meinolf Steinhofer)

Die Liebe lebt vom Wunder, nicht vom Recht.
(Christine Busta)

Advent heißt: Gott klopft bei uns an.
(Hildegard von Bingen)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Markus holt seinen Vater von der Kneipe ab. Neugierig fragt er: „Papa, wie ist das eigentlich, wenn man einen Rausch hat?“ – „Na, ja“, meint der Vater bedächtig. „wenn du meinst, die beiden da vorne seien vier, dann hast du einen Rausch.“ Da murmelt Markus: „Aber da vorne ist nur einer!“
2. „Dauernd brütest du über Kreuzworträtseln!“, schimpft die Ehefrau. „Kannst du mir nicht auch mal was Nettes sagen? – „Aber sicher Liebling! Wie viele Buchstaben soll es denn haben?“
3. Ein Anleger fragt entsetzt seinen Anlagenberater: „Ist jetzt wirklich all mein Geld weg?“ – „Aber nein, das ist doch nicht weg. Es gehört jetzt nur jemand anderem!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

heute und morgen

… ein guter Tag geht zu Ende. DANKE!
Morgen begleite ich die liebe Maria zu Grabe. Gut 92 Jahre wurde sie, 7 Kinder, 7 Schwiegerkinder, 10 Enkelkinder, 3 Urenkel gehören zu ihrer engeren Familie. Ihren Ehemann Franz habe ich vor Jahren schon beerdigen dürfen. Wenige Tage vor ihrem Tod habe ich Maria das Sakrament der Krankensalbung spenden dürfen. Dabei hat sie mir noch ein Lächeln geschenkt. Danach begleite ich die Familie der lieben „Oma Leni“, die im August 100 Jahre geworden ist.
Die weißen Rosen mit den Zettelchen werde ich morgen wieder mitbringen. Dankbar, Aloys


Die weiße Rose
Die Rose ist ein Symbol der Liebe.
Wir sind ein Gedanke der Liebe Gottes.
In Gottes Liebe dürfen wir allezeit leben.
Die weiße Farbe ist himmlisch;
wir sind österliche Menschen, wir gehören
zum lieben Gott für alle Zeit - überm Tod hinaus.
Das schlafende Kind in zwei Händen –
wir sind Kinder Gottes für alle Zeit
in Gottes Händen gehalten und getragen.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt.
(Psalm 24,1)

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Mt 11,28

Selig, die immer bereit sind,
den ersten Schritt zu tun –
denn sie werden entdecken,
dass der andere viel offener ist,
als er es zeigen konnte.

(Bischof Klaus Hemmerle)

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute
die wohl tätig sind, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir in den Himmel kommen,
aber bitte nicht sofort.
(Herrmann Koppen zum Weihnachtsfest 1883
Pfarrer von St. Lamberti aus Münster)


Advent heißt:
Aus Heidenangst wird Christusfreude.

(Peter Hahne)

„SCHMUNZELIGES“

Ein älterer Herr will die Straßenseite wechseln und wird dabei von einem Fahrradfahrer umgestoßen. Dieser hilft ihm wieder auf die Beine und meint: „Sie haben aber ein Glück, dass ich heute meinen freien Tag habe!“ – „Warum?“ – „Weil ich sonst Omnibus fahre!“