Morgengebet
Gott, ich komme zu dir, wie ich bin.
Mit allem, was dieser neue Tag mit sich bringt,
mit meinen Hoffnungen und Sorgen,
mit meinem Gelingen und meinem Versagen.
Ich muss vor dir nichts leisten.
Ich muss nichts beweisen.
Bei dir darf ich einfach sein.
In der Stille spüre ich deine Gegenwart.
Du bist da.
Du empfängst mich, wie ich bin,
und schenkst meiner Seele Ruhe.
Wie ein Kind im Schoß seiner Mutter
darf ich mich bei dir geborgen wissen.
Ich lasse los, was mich beschäftigt,
und lege diesen Tag in deine Hände.
Gott, bleibe bei mir, wenn ich aufbreche.
Schenke mir einen wachen Blick,
ein geduldiges Herz
und offene Hände für die Menschen,
denen ich heute begegne.
In der Stille warte ich auf dich.
Schweigend spüre ich deine Gegenwart.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Alles Gute, Aloys
Tagesevangelium
….. Tagesevangelium vom 23. September 2026
Evangelium Lukas 9, 1–6
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich
und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen
und um Krankheiten zu heilen.
Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden
und die Kranken gesund zu machen.
Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg,
keinen Wanderstab und keine Vorratstasche,
kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd!
Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst!
Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen, dann geht weg aus jener Stadt
und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie!
Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf.
Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Zwölf waren bisher nur Begleiter Jesu und Zeugen seines Tuns. Nun sendet er sie in die Dörfer Galiläas, damit sie das Reich Gottes verkünden. Dazu gibt er ihnen als einzige Ausrüstung die Kraft seines Geistes und die Macht über Dämonen und Krankheiten. Jede weitere Ausrüstung und Sicherung wird ihnen ausdrücklich untersagt. Von anderen Wanderpredigern, die es damals gab, sollen die Boten Jesu sich durch ihre völlige Armut unterscheiden: Sie sollen darauf vertrauen, dass Gott selbst die Häuser und die Herzen öffnen wird. Diese wunderbare Zeit gehört auch für Lukas bereits der Vergangenheit an, die völlige Mittellosigkeit der Missionare ließ sich später nicht mehr verwirklichen. In Lk 22, 35 wird an diese Aussendung nochmals erinnert; „jetzt aber …“ (22, 36), in einer feindselig verschlossenen Welt, braucht jeder seine Ausrüstung. Die Forderung der Armut indes bleibt gültig.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Gib denen die du liebst
Gib denen die du liebst,
Flügel um wegzufliegen,
Wurzel um zurückzukommen
und Gründe um zu bleiben.
(Dalai Lama)
Es ist einfacher ein Atom zu spalten,
als ein Vorurteil zu zerstören.
(Albert Einstein)
Brücken bauen mit Worten, die ermuntern, anerkennen und bestärken.
Mit Blicken, die wärmen, erfreuen und ermutigen.
Mit Berührungen, die gut tun, befreien und beleben.
(Max Feigenwinter)
Sei im Reden wahr, sei im Denken klar,
sei im Herzen rein, so wirst du glücklich sein.
Gott, ich verlasse mich
ich verlasse mich - auf dich
ich verlasse mich – ganz auf dich.
Du – mein Verlass, du - mein Verlässlicher.
Ich möchte alles zulassen, was von dir kommt.
Mach mich gelassen, damit man sich auch auf mich verlassen kann.
(Theo Schmidtkonz)
Eine Arbeit, die uns Befriedigung gewährt,
ist gewiss das beste und solide Glück.
(Theodor Storm)
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.
Zweitens durch die Nachahmung, das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
(Konfuzius)
Niemand ist gegen Irrtümer gefeit;
das Große ist, aus ihnen zu lernen.
(Karl Popper)
Handel, wie e der Geist eingibt.
Weitergeben, was Jesus lehrt.
Auf bewährten Wegen Neues wagen.
(Angela Merici)
Aufhören können, das ist nicht Schwäche,
das ist eine Stärke.
(Ingeborg Bachmann)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3. x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Brand war gelöscht. Die Feuerwehrmänner rollten ihre Schläuche ein und packten ihr Werkzeug zusammen. Da sagte eine Mutter zu ihrem kleinen Sohn: „Siehst du, Peter, wenn Feuerwehrleute fertig sind, räumen sie auch ihr Spielzeug weg.“
2. Was essen Astronauten am liebsten? Mars.
3. Fragt der Zöllner an der Grenze: "Haben Sie etwas zu verzollen?" "Nein." "Und was haben Sie in der Flasche da?" "Das ist Wunderwasser aus Lourdes." Der Zöllner riecht an der Flasche und stellt fest, dass es Cognac ist. Der Reisende rechtfertigt: "Sehen Sie, schon wieder ein Wunder."
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

