so werdet ihr Wunder schauen

Die Menschen sagen: Zeige uns Wunder, so wollen wir glauben.
Gott sagt: Glaubt, so werdet ihr Wunder schauen.

(Bernhard Lichtenberg)

Ein Sonnenstrahl reicht hin, viel Dunkelheit zu erhellen.
(Franz von Assisi)

Freunde
Freunde gibt es nicht wie Sand am Meer,
und solche, denen man sich anvertrauen kann,
die sich wirklich mitfreuen und gleichsam ins eigene Herz sehen können
und in deren Herzen man lesen kann, schon gar nicht.
Es ist wundervoll, Freunde zu haben.
Es tut gut zu wissen, dass es Freunde gibt,
bei denen man seine Sorgen abladen kann,
die es verstehen, die Griffelfalten des Gemütes auszubügeln.
Gute Freunde sind die Würze des Lebens.

„Schmunzeliges“
Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen einen Fußballspieler und einem Fußgänger?“ Nun, der Fußgänger geht bei Grün, der Fußballer bei Rot.“

Man müsst das Leben so einrichten,
dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.

(Iwan Turgenjew)

„Schmunzeliges“
Nach dem Konzert wird der Organist von einem Kirchenbesucher gefragt: „Gibt es Ihrer Meinung nach noch wirklich geniale Musiker?“ Darauf der Organist recht selbstbewusst: „Ja. Aber wir sind sehr wenige.“

Wenn alle Brünnlein fließen

1. Wenn alle Brünnlein fließen, so muss man trinken,
wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf, tu ich ihm winken,
wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf,
ju, ja rufen darf, tu ich ihm winken.

2. Ja, winken mit den Äugelein und treten auf den Fuß,
's ist eine in der Stube drin, die meine werden muss.
's ist eine in der Stube drin,
ju, ja Stube drin, die meine werden muss.

3. Warum soll sie's nicht werden, ich hab sie ja so gern.
Sie hat zwei blaue Äugelein, die leuchten wie zwei Stern'.
Sie hat zwei blaue Äugelein,
ju, ja Äugelei, die leuchten wie zwei Stern.

4. Sie hat zwei rote Wängelein, sind röter als der Wein,
ein solches Mädel find'st du nicht wohl unter'm Sonnenschein.
Ein solches Mädel find'st du nicht,
ju, ja find'st du nicht wohl unter'm Sonnenschein.

durch die das Licht fällt

Unsere Schwächen machen uns nicht weniger wertvoll. 
Oft sind es gerade unsere Risse, durch die das Licht fällt.


Einen Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte. Diese hingen an den Enden einer Stange, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau enthielt die eine Schüssel stets die volle Portion Wasser, die andere war jedoch immer nur noch halb voll. Zwei Jahre lang geschah dies täglich. Die alte Frau brachte nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung. Die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich aber wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprunges, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deiner Besonderheit bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“
(Asiatische Weisheit)

Guter Gott,
manchmal sehen wir nur unsere Fehler und Schwächen
und fühlen uns nicht gut genug.
Hilf uns, uns mit deinen Augen zu sehen.
Lass uns erkennen, dass auch unsere Risse
etwas Schönes wachsen lassen können.
Schenke uns Mut, uns selbst anzunehmen
und auch bei anderen das Gute und Besondere zu sehen.
Danke, dass du uns liebst, wie wir sind.
Amen.


„Schmunzeliges“
"Meier sie sind das beste Pferd im Stall." "Wirklich?" "Ja, sie machen den meisten Mist"