Brot Rätsel

… ein Rätsel:
Welches Brot kann man nicht zum Frühstück essen? Die Lösung steht am Ende.

Gott hat seinen Engel befohlen,
dich zu behüten auf all deinen Wegen.

(Ps 91,11)

Gottes Geist ruhe allzeit auf Dir;
Gottes Licht leuchte Dir in Deiner Dunkelheit;
Gottes Liebe umfange Dich;
Gottes Güte begleite Dich;
Gottes Auge wache über Dich;
Gottes Ohr neige sich zu Dir und höre Dich;
Gottes Mund verkünde Dir sein Wort!
Gottes Kraft stütze Dich in Deiner Schwachheit;
Gottes Plan baue Dein Haus auf festem Grund;
Gottes Weg führe Dich sicher durch dunkle Schluchten;
Gottes Quelle erquicke Dich mit dem Wasser des Heils;
Gottes Freiheit befreie Dich von den Fesseln Deines Ichs;
Gottes Sonne mache hell Deine Tage;
Gottes Regenbogen erinnere Dich an seine Allgegenwart;
Gottes Segen sei alle Zeit um Dich herum!
(Heinz Pangels)

„SCHMUNZELIGES“
In der Kindermesse wurde das Evangelium vom Guten Hirten verkündet. Bei der anschließenden Predigt will der Pfarrer den Kindern ein Beispiel von der Herde und dem Hirten erklären. „Nun stellt euch einmal vor“, beginnt er, „ihr alle wäret Schäfchen. Was würde ich dann sein?“ Eine Weile antwortet niemand. Dann hebt ein Junge die Hand und meint: „Sie wären dann unser Leithammel!“

Jeder Tag ist voller Wunder.
Sie zeigen sich immer dann,
wenn wir unser Herz öffnen und bereit sind,
sie arglos zu bestaunen, ohne sie zu erklären,
ohne ihr Geheimnis zu lüften, wenn wir uns einfach nur an ihnen freuen.

(Jochen Mariss)

Wer an seinem Nächsten vorübergeht, geht an Gott vorüber.
(Martin Luther)

"Der Fluss in der Wüste"
Ein Fluss wollte durch die Wüste zum Meer. Aber als er den unermesslichen Sand sah, wurde ihm Angst, und er klagte: Die Wüste wird mich austrocknen, und der heiße Atem der Sonne wird mich vernichten, oder ich werde zum stinkenden Sumpf. Da hörte er einen Stimme, die sagte: Vertraue dich der Wüste an. Aber der Fluss entgegnete: Bin ich dann noch ich selbst? Verliere ich nicht meine Identität? Die Stimme aber antwortete: Auf keinen Fall kannst du bleiben, was du bist. So vertraute sich der Fluss der Wüste an. Wolken sogen ihn auf und trugen ihn über die heißen Sandflächen. Als Regen wurde er am anderen Ende der Wüste wieder abgesetzt. Und aus den Wolken floss ein Fluss, schöner und frischer als zuvor. Und der Fluss freute sich und sagte: Jetzt bin ich wirklich ich.

Zögere nie, wenn es gilt, Gutes zu tun.

(japanisches Sprichwort)

Gott, mach uns fähig, die Welt um uns herum
immer wieder mit Humor und Freude wahrzunehmen.
Gib uns die Kraft des Staunens, wenn wir die Spuren der unendlichen Schöpfung schauen.
Hilf uns leise zu sein, um ja die Stimme unseres Herzens nicht zu überhören.
Schenk uns Betroffenheit und lass uns lieben, so wie wir uns selber geliebt wissen.
Gott sei mit unserer Verletzlichkeit und lass dich berühren.
Lass uns über uns selber befreiend lachen und schenk uns ein Lächeln.
Gib uns ein Gegenüber mit strahlendem Gesicht,
damit wir selber immer wieder Freude ausstrahlen können.
Gott hilf uns, im Jetzt zu leben, ganz in und aus der Mitte,
mit deinem Funken, den wir in unserem Herzen tragen.

„SCHMUNZELIGES“
Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche? Weil sie Insekten sind!“

Antwort: das Abendbrot

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 14. März 2026

Evangelium Lukas 18, 9–14


In jener Zeit erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren
und die anderen verachteten, dieses Gleichnis:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten;
der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach bei sich dieses Gebet:
Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin,
die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben,
sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause zurück, der andere nicht.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner ist denen gesagt, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt sind, z. B. denen, die ihr Christentum – laut Statistik – praktizieren und deshalb geneigt sind, „alle anderen zu verachten“ (18, 9): den Frommen also, die Gott ihre frommen Werke vorrechnen möchten. Nur der wird von Gott angenommen („kehrt als Gerechter nach Hause zurück“), der alle Sicherung durch Werke, alles Vertrauen auf eigene Gerechtigkeit preisgegeben hat. Der Zöllner weiß von der Gerechtigkeit nur, dass er sie nicht hat, und er liefert sich der Gnade Gottes aus. Er gehört zu den Armen, zu denen, die Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit, die von Gott kommt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)