Menschen zu Menschen

Trier ist sehr schön!

HINGABE

Meistens wird Gott ganz leise Mensch
die Engel singen nicht
die Könige gehen vorbei
die Hirten bleiben bei ihren Herden
meistens wird Gott ganz leise Mensch
von der Öffentlichkeit unbemerkt
von den Menschen nicht zur Kenntnis genommen
in einer kleinen Wohnung
in einem Asylantenwohnheim
in einem Krankenzimmer
in nächtlicher Verzweiflung
in der Stunde der Einsamkeit
in der Freude an etwas was man gerne hat
meistens wird Gott ganz leise Mensch
WENN MENSCHEN ZU MENSCHEN WERDEN.

„SCHMUNZELIGES“
„Warum haben Sie Ihre letzte Stelle verlassen?“, fragt der Chef. – „Wieso, das“
erwidert die sich bewerbende Sekretärin, „ich frage Sie ja auch nicht, warum meine Vorgängerin es nicht länger bei Ihnen ausgehalten hat!“

Wenn die Menschen
wirklich wüssten,
was Gott ihnen
durch die Geburt Jesu schenkt,
würden sich Millionen Hände
nach dem Kind ausstrecken.
Denn geboren ist die Liebe,
geboren ist die Gerechtigkeit,
geboren ist die Hoffnung,
geboren ist die Freude.
Ein für allemal.

„SCHMUNZELIGES“
Gerd bedauernd zu seinem Stammtischkollegen: „Ich habe nichts als Sorgen, sie nagen förmlich an meinem Verstand! Darauf Anton: „Da kannst du ja beruhigt sein. Da werden sie wohl verhungern!“

Gott schenkt uns einen neuen Anfang.
Er sendet uns seinen Sohn.
Er wird einer von uns.
Er teilt mit uns unsere menschliche Not.
Wenn so geteilt wird,
wird durch das Teilen alles verdoppelt.
Wenn so geteilt wird,
dann ist der der Tod nicht Ende,
sondern Beginn eines neuen
unzerstörbaren Lebens.

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 30. Dezember 2025

Evangelium Lukas 2, 36–40


In jener Zeit lebte Hanna, eine Prophetin,
eine Tochter Pénuëls, aus dem Stamm Ascher.
Sie war schon hochbetagt.
Als junges Mädchen hatte sie geheiratet
und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren.
Sie hielt sich ständig im Tempel auf
und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
Zu derselben Stunde trat sie hinzu,
pries Gott und sprach über das Kind
zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten,
was das Gesetz des Herrn vorschreibt,
kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde stark,
erfüllt mit Weisheit, und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Verse Lk 2, 36–38 sind der Abschluss des Berichts über die Darstellung Jesu im Tempel (gestriges Evangelium). Die Verse 39–40 beschreiben kurz das verborgene Leben Jesu in Nazaret. – Das Zeugnis Simeons wird bestätigt durch eine Prophetin namens Hanna. Sie gehört zur Gruppe der frommen Armen, die auf die Erlösung (Befreiung) Jerusalems warten (V. 38). Durch beharrliches Hören des Gotteswortes und ein Leben des Gebets ist sie sehend und wissend geworden und erkennt Jesus als den erwarteten Messias. – In Nazaret lebt Jesus mit seinen Eltern in Armut. So weit hat er seine göttliche Herrlichkeit zurückgelassen, dass er nun alles, was ein Mensch zum Leben braucht, empfängt und lernt wie jedes andere Menschenkind: sprechen, arbeiten, beten.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)