Der Psalm 5 – für Kinder erklärt
Im Psalm 5 spricht ein Mensch mit Gott, weil er Hilfe braucht. Stell dir vor, du wachst morgens auf und erzählst Gott alles, was dich beschäftigt. Genau das macht der Beter in Psalm 5. Er sagt zu Gott: „Bitte hör mir zu. Ich brauche deine Hilfe.“ Der Beter weiß: Gott liebt das Gute und möchte nicht, dass Menschen gemein sind oder anderen wehtun. Deshalb bittet er Gott, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Es gibt Menschen, die lügen und andere verletzen. Das macht dem Beter Angst. Trotzdem vertraut er darauf, dass Gott ihn beschützt.
Psalm 5
Ein Gebet zum Morgenopfer
[Für den Chormeister. Zum Flötenspiel. Ein Psalm Davids.]
2 Höre meine Worte, Herr, /
achte auf mein Seufzen!
3 Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott, /
denn ich flehe zu dir.
4 Herr, am Morgen hörst du mein Rufen, /
am Morgen rüst ich das Opfer zu, halte Ausschau nach dir.
5 Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt; /
der Frevler darf nicht bei dir weilen.
6 Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen; /
denn dein Hass trifft alle, die Böses tun.
7 Du lässt die Lügner zugrunde gehn, /
Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.
8 Ich aber darf dein Haus betreten /
dank deiner großen Güte, ich werfe mich nieder in Ehrfurcht /
vor deinem heiligen Tempel.
9 Leite mich, Herr, in deiner Gerechtigkeit, /
meinen Feinden zum Trotz; /
ebne deinen Weg vor mir!
10 Aus ihrem Mund kommt kein wahres Wort, /
ihr Inneres ist voll Verderben. Ihre Kehle ist ein offenes Grab, /
aalglatt ist ihre Zunge.
11 Gott, lass sie dafür büßen; /
sie sollen fallen durch ihre eigenen Ränke. Verstoße sie wegen ihrer vielen Verbrechen; /
denn sie empören sich gegen dich.
12 Doch alle sollen sich freuen, die auf dich vertrauen, /
und sollen immerfort jubeln. Beschütze alle, die deinen Namen lieben, /
damit sie dich rühmen.
13 Denn du, Herr, segnest den Gerechten. /
Wie mit einem Schild deckst du ihn mit deiner Gnade.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
Vielfalt
Gott, du hast uns Menschen in unglaublicher Vielfalt erschaffen.
Vielfältig in ihrem Aussehen, in ihrer Sprache,
in ihren Talenten und Fähigkeiten.
Ganz verschiedene Gaben hast du geschenkt.
Keinem gabst du alles – und keinem nichts.
Zusammen sind wir deine Menschheit,
in die hinein du Jesus, deinen Sohn, geschickt hast,
um das, was du von uns willst, vorzuleben.
Was uns eint, ist dein Geist, dein heiliger Geist.
Was verbindet in all unsrer Verschiedenheit,
ist die gemeinsame Liebe zu dir.
Die Kunst hat es eigen, dass sie den Menschen
stille, ruhig und friedlich macht.
(Georg Gottfried Gevinus)
Rätsel:
Es hat zwei Flügel und kann doch nicht fliegen, es hat einen Rücken und kann doch nicht liegen. Es trägt eine Brille und kann doch nicht sehen. Es hat ein Bein und kann doch nicht stehn. Zwar kann es laufen, aber nicht gehen.
VIELLEICHT
Vielleicht nur ein Augenaufschlag
ein Blick oder ein Lächeln
Vielleicht nur ein Wort
eine Frage oder ein Gespräch
Vielleicht nur eine Kleinigkeit
eine Entdeckung oder was Gemeinsames
Vielleicht nur ein Antippen
eine Berührung oder ein Streicheln
Vielleicht nur eine Geste
ein Verstehen oder sonst was, irgendwas
Vielleicht ist es nur ganz wenig
was einen Menschen glücklich macht.
„Schmunzeliges“
Die Mutter schimpft: "Wenn du dich weiterhin so benimmst, geben wir dich in ein Internat, damit du gute Manieren lernst." Sagt der Sohn: "Kann ich die denn nicht zu Hause lernen?"
Lösung: die Nase
kann andere bewegen
Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg.“
Wer sich auf den Weg macht, kommt in Bewegung.
Wer in Bewegung ist, kann andere bewegen.
Herr,
erfülle mich mit deiner Liebe
und mein Herz mit Freude,
meinen Verstand mit klaren Gedanken,
meine Augen mit Lachen,
meine Ohren mit Musik,
meine Nase mit Wohlgeruch,
meinen Mund mit Frohsinn,
meine Hände mit Zärtlichkeit,
meine Arme mit Kraft,
meine Beine mit Schwung,
meine Füße mit Tanz,
meinen ganzen Leib mit Wohlbehagen.
Vor allem Unheil bewahre mich,
auf allen Wegen führe mich,
mit DEINEM Segen umfange mich.
(Heinz Pangels, nach einem alten irischen Segen)
Es gibt keinen Menschen, der nicht auf Gottes
Geduld und Barmherzigkeit angewiesen ist.
(Hans Lilje)
Gott segne dich
Gott segne dich, wenn du des Morgens aufstehst,
noch bevor es dir gelingt, dich über den Tag zu ärgern
oder doch vor ihm zu fürchten.
Gott segne dich mitten im Trubel des Alltags,
wenn du gar nicht dazukommst, an ihn zu denken.
Gott segne dich, wenn dir etwas Schweres
widerfährt, noch bevor es sich in deinem Herzen festsetzen kann.
Gott segne dich am Abend, indem er
die Schatten des Tages von dir nimmt,
noch bevor sie sich in deine Träume schleichen.
Gott segne dich, wo du gehst und stehst,
lachst oder weinst, glänzt oder versagst.
Gott segne dich in allem, was du tust oder lässt.
(Ruth Rau)
Was Jesus für mich ist? - Einer der für mich ist!
Was ich von Jesus halte? - Dass er mich hält!
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt.
Es gibt kein größeres Glück.
(Matthias Claudius)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Männer, die ihren Stammtisch besuchen, sind oft wie Briefmarken. Wenn sie einmal angefeuchtet sind, dann bleiben sie kleben.
2. Ein Schauspieler neckt den anderen: „Bei deinem Auftritt neulich wurde gepfiffen. Das ist mir noch nie passiert.“ – „Na, wer kann denn schon pfeifen, wenn er gähnt!“
3. „Du siehst aber heute traurig aus!“, begrüßt Monika ihre Freundin. – „Ich habe gerade ein Buch mit einem sehr traurigen Schluss gelesen!“ – „Was für ein Buch war das denn?“ – „Mein Sparbuch!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

