Franziskus Assisi

Der heilige Franziskus
Vor sehr langer Zeit lebte ein junger Mann namens Franziskus in der Stadt Assisi in Italien. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie und liebte schöne Kleidung, Feste und Abenteuer. Doch eines Tages merkte Franziskus: „Reichtum und Ruhm machen mich nicht wirklich glücklich.“ Er wollte sein Leben ändern. Er begann, armen Menschen zu helfen und sich um Kranke zu kümmern. Er lebte selbst sehr einfach und wollte besonders nahe bei Gott und den Menschen, die Hilfe brauchten, sein. Franziskus liebte auch die Tiere. Er glaubte, dass die ganze Schöpfung ein Geschenk Gottes ist. Eine bekannte Geschichte erzählt, dass er einmal zu Vögeln sprach. Er sagte ihnen, wie wunderbar Gott die Welt gemacht hatte. Die Vögel blieben ganz ruhig und hörten ihm zu. Deshalb wird Franziskus oft mit Vögeln und anderen Tieren dargestellt. Franziskus nannte die Sonne manchmal seinen „Bruder Sonne“ und den Mond seine „Schwester Mond“. Für ihn gehörten Menschen, Tiere, Pflanzen, Erde und Himmel zu einer großen Gemeinschaft. Er wollte den Menschen zeigen: Wir brauchen nicht immer mehr Dinge. Wir können glücklich sein, wenn wir teilen, helfen und gut miteinander umgehen. Franziskus gründete eine Gemeinschaft von Menschen, die genauso einfach leben und anderen helfen wollten. Er wurde schließlich zu einem wichtigen Heiligen der katholischen Kirche. Und bis heute erinnert sein Leben daran: Auch ein kleines bisschen Freundlichkeit kann die Welt heller machen.

Wenn du traurig bist, bring Freude.
Wenn jemand allein ist, geh zu ihm.
Wenn jemand Hilfe braucht, hilf ihm.
Wenn Streit ist, versuche Frieden zu schaffen.
Und wenn du etwas Schönes siehst –
einen Vogel, eine Blume, die Sonne –,
dann vergiss nicht, dafür dankbar zu sein.

(hl. Franziskus)

„Schmunzeliges“
Evi sieht immer zu, wenn ihr kleiner Bruder gewickelt wird. Einmal vergisst die Mutter den Puder. "Halt!", schreit Evi, "du hast vergessen ihn zu salzen!"

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens:
Wo Hass ist, lass mich Liebe säen;
wo Verletzung ist, Vergebung; wo Zweifel ist, Glaube;
wo Verzweiflung ist, Hoffnung; wo Finsternis ist, Licht;
wo Traurigkeit ist, Freude.
(hl. Franziskus)

Beginne damit, das Notwendige zu tun; dann tue das Mögliche;
und plötzlich wirst du das Unmögliche tun.


Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir –
sie sind also Werke des Schöpfers und unsere Geschwister.
(hl. Franziskus)

Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu verändern, die ich verändern kann,
die Geduld, Dinge anzunehmen, die ich nicht verändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

für die Menschen und für die Gaben

Guter Gott, ich freue mich.
Schenke mir ein dankbares Herz
für die Menschen und für die Gaben,
durch die ich Gutes bewirken darf.
Amen.


Herr, deine Güte reicht , soweit der Himmel ist,
deine Treue so weit die Wolken gehen.

(Ps 36,6)


Vergiss nicht, Deine Früchte zu ernten
Du darfst dich freuen,
wenn du ruhig zugehört und verstanden,
unterstützt und feinfühlig begleitet,
angemessen gefördert und ermutigt,
wohlwollend bestärkt und geführt,
geduldig gewartet und ermöglicht hast.
Du darfst dich freuen,
wenn Mitmenschen dir danken.
Und vergiss nicht zu danken
für all die Fähigkeiten,
die dir geschenkt sind,
die all dies bewirkt haben.
(Bruno Döring)

„Schmunzeliges“
Ein kleiner Junge war zwei Tage nicht in der Schule. Am dritten Tag bringt er die Entschuldigung für seine Lehrerin: "Hiermit entschuldige ich das Fehlen meines Sohnes in der Schule. Er war sehr krank. Hochachtungsvoll, meine Mutter"

Macht euch keine Sorgen;
denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

(Neh 8,10b)

DU, der Leib Christi,
legst DICH hinein
in alle Hände,
die sich DIR entgegenstrecken.
In runzlige Hände,
in zitternde Hände,
in schöne Hände,
in manikürte Hände,
kleine Hände,
in suchende Hände,
in dankbare Hände,
in fahrige Hände,
in gnadenlose Hände,
in verstehende Hände,
in wichtigtuerische Hände,
in kraftlose Hände,
in liebevolle Hände,
in oberflächliche Hände,
in kranke Hände legst DU DICH,
glaube ich, am liebsten.

….. für Kinder – aus der Bibel liebevoll erzählt

..... für Kinder - aus der Bibel liebevoll erzählt 
Gott sah, wie der Turm immer höher in den Himmel gebaut wurde. Das machte ihn traurig. Die Menschen wollten immer wichtiger und größer werden. Sie dachten, dass sie sogar so groß und mächtig wie Gott sein könnten. Gott wusste, dass die Menschen immer mehr haben wollten. Deshalb wollte er den Turmbau stoppen. Die Menschen mussten zusammenarbeiten und miteinander sprechen, um den Turm weiterzubauen. Darum gab Gott ihnen verschiedene Sprachen. Plötzlich konnten sie einander nicht mehr verstehen. So konnten sie den Turm nicht weiterbauen. Die Menschen gingen nun in verschiedene Länder und lebten dort auf der ganzen Erde.

Lieber Gott,
hilf uns, dass wir nicht immer größer und wichtiger sein wollen.
Lass uns gut miteinander sprechen und einander verstehen.
Danke, dass du bei uns bist. Amen.

.... größer, größer, größer,... ....