Der Psalm 14 – für Kinder erklärt

Der Psalm 14 – für Kinder erklärt
Gott freut sich, wenn wir gut miteinander umgehen und füreinander da sind. Jemand sagt: „Gott gibt es gar nicht.“ Dann denkt diese Person vielleicht: „Ich kann machen, was ich will.“ Der Psalm erzählt, dass Menschen dann manchmal egoistisch werden, lügen oder andere schlecht behandeln. Gott schaut auf die Menschen und fragt sich: „Wer versucht, freundlich zu sein? Wer möchte das Richtige tun?“ Doch viele vergessen, aufeinander zu achten. Besonders traurig ist Gott darüber, wenn starke Menschen schwächere ärgern oder ihnen etwas wegnehmen. Gott liebt alle Menschen – vor allem diejenigen, die Hilfe brauchen. Deshalb passt er auf sie auf. Am Ende macht der Psalm Hoffnung: Gott kann alles wieder gut machen. Er freut sich, wenn Menschen lernen, ehrlich, freundlich und gerecht zu sein. Dann können alle wieder fröhlich zusammenleben.

Der Psalm 14
14,1 Die Torheit der Gottesleugner
[Für den Chormeister. Von David.] Die Toren sagen in ihrem Herzen: /
«Es gibt keinen Gott.» Sie handeln verwerflich und schnöde; /
da ist keiner, der Gutes tut.
2 Der Herr blickt vom Himmel herab auf die Menschen, /
ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.
3 Alle sind sie abtrünnig und verdorben, /
keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.
4 Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? /
Sie verschlingen mein Volk. Sie essen das Brot des Herrn, /
doch seinen Namen rufen sie nicht an.
5 Es trifft sie Furcht und Schrecken; /
denn Gott steht auf der Seite der Gerechten.
6 Die Pläne der Armen wollt ihr vereiteln, /
doch ihre Zuflucht ist der Herr.
7 Ach, käme doch vom Zion Hilfe für Israel! /
Wenn einst der Herr das Geschick seines Volkes wendet, /
dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

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