11. Juli Benedikt

Am heutigen 11. Juli ist der Gedenktag des heiligen Benedikt.
Er gilt als einer der Schutzpatrone Europas.


Der heilige Benedikt von Nursia war ein Mann, der vor etwa 1.500 Jahren in Italien lebte. Viele Menschen nennen ihn den Vater des abendländischen Mönchtums, weil seine Ideen das Leben in Klöstern bis heute prägen.

Eine Geschichte für Kinder
Vor langer Zeit lebte ein Junge namens Benedikt. Er war klug und sollte in der großen Stadt Rom lernen. Doch dort gefiel ihm vieles nicht. Die Menschen stritten oft, und viele dachten nur an Geld und Macht. Benedikt wünschte sich etwas anderes. Er wollte Gott besser kennenlernen und in Ruhe nachdenken. Deshalb zog er sich in eine Höhle in den Bergen zurück. Dort lebte er einfach, betete und vertraute darauf, dass Gott für ihn sorgt. Nach einiger Zeit hörten andere Menschen von Benedikt. Sie merkten, dass er freundlich, weise und hilfsbereit war. Immer mehr Männer wollten mit ihm zusammenleben und von ihm lernen. So entstanden Klöster – Orte, an denen Menschen gemeinsam beten, arbeiten und füreinander da sind. Benedikt schrieb einfache Regeln für das Zusammenleben auf. Eine seiner wichtigsten Ideen war: „Bete und arbeite.“

„Bete und arbeite“ bedeutet:
Zeit für Gott haben
freundlich miteinander umgehen
Gäste herzlich aufnehmen
nimm dir Zeit für Ruhe und Stille
hilf anderen und sei freundlich
arbeite sorgfältig und gib dein Bestes
teile mit anderen
behandle jeden Menschen mit Respekt


Gebet
Lieber Gott,
danke für den heiligen Benedikt.
Hilf uns, freundlich zu sein,
gut zusammenzuarbeiten
und jeden Menschen mit Liebe zu behandeln.
Amen.

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