aus der Kinderbibel:
Die Bibelstelle 1. Könige 5–8 erzählt von König Salomo und dem Tempel in Jerusalem. Salomo will Gottes Haus bauen; Gott gibt ihm Weisheit. Der Tempel wird gebaut – schön und groß, Gott soll dort wohnen. Salomo baut auch seinen Palast und den Tempelvorhof. Gottes Gegenwart kommt in den Tempel; Salomo bittet um Schutz und Führung. Gott möchte nah bei seinem Volk sein; Weisheit hilft beim Regieren; der Tempel ist ein Ort der Begegnung mit Gott.
Ein wunderbarer Tempel für Gott
(1 Könige 5-8)
Im vierten Jahr seiner Herrschaft begann Salomo einen wunderbaren Tempel für Gott zu errichten. Das Fundament und die Mauern wurden aus großen Steinen, Zypressen und Zedern gebaut. Weil sehr viel Zedernholz benötigt wurde, und die besten Zedern im Libanon wuchsen, handelte Salomo einen Vertrag mit Hiram, dem König von Tyrus, aus. Das Holz wurde zu Flößen zusammengebunden, die entlang der Küste zu dem Ort transportiert wurden, wo Salomo den Tempel baute. Im Gegenzug lieferte Salomo große Mengen an Weizen und Olivenöl nach Tyrus. Der Tempel sollte ein wunderschönes Bauwerk werden und Gottes Truhe mit den Gesetzen beherbergen. Der Tempel wurde atemberaubend schön. Im hinteren Teil befand sich ein fensterloser Raum, dessen Boden und Wände mit Gold bedeckt waren. Dieser Raum beherbergte die Truhe mit Gottes Gesetzten. Sie war mit geschnitzten geflügelten Kreaturen, Palmen und Blumen verziert, die ebenfalls vergoldet waren. In der Halle stand ein goldener Altar und zehn goldene Leuchter. Auch die anderen Gegenstände im Tempel waren aus Gold: Tische Becher, Schalen und sogar die Behälter, in denen die Kohle für das Feuer getragen wurde.
Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.
(Johannes Rau)