Psalm 129 Erfahrungen

Der Psalm 129

Der Psalm 129 ist ein kurzer Psalmenabschnitt, der von feindseliger Gegenwart Israels handelt. Er schildert wiederholt die Erfahrung von Feinden, die den Gläubigen schaden wollen, doch Gottes Schutz und Gerechtigkeit bleiben verlässlich. Der Psalm betont die wiederholten Angriffe der Feinde, die wie Gras wachsen, das sofort verwelkt, das Vertrauen darauf, dass der Herr gegen die Unterdrücker treu ist und die Bösen bestrafen wird, das Bitten um Gottes Schutz vor weiterem Unheil und um Gerechtigkeit, damit die Gerechten nicht zunichte gemacht werden.

1 Hoffnung in der Bedrängnis
[Ein Wallfahrtslied.] Sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf /
- so soll Israel sagen -,
2 sie haben mich oft bedrängt von Jugend auf, /
doch sie konnten mich nicht bezwingen.
3 Die Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, /
ihre langen Furchen gezogen.
4 Doch der Herr ist gerecht, /
er hat die Stricke der Frevler zerhauen.
5 Beschämt sollen alle weichen, /
alle, die Zion hassen.
6 Sie sollen wie das Gras auf den Dächern sein, /
das verdorrt, noch bevor man es ausreißt.
7 Kein Schnitter kann seine Hand damit füllen, /
kein Garbenbinder den Arm.
8 Keiner, der vorübergeht, wird sagen: /
«Der Segen des Herrn sei mit euch.» - /
Wir aber segnen euch im Namen des Herrn.

Ein Spruch der Wüstenväter
Wenn du dich vom Schlaf erhebst,
so öffne sofort als allererstes deinen Mund zum Lob Gottes
und stimme Lieder und Psalmen an.
Denn die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist des Morgens abgibt,
hält an, so wie ein Mühlstein den ganzen Tag über mahlt,
was ihm vorgesetzt wird, sei es nun Weizen oder Unkraut.
Daher sei du immer der Erste, um Weizen einzuwerfen,
bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann.
(zur Nachahmung empfohlen )

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.


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