die Welt vor Gott

Die Welt vor Gott zu bringen bedeutet im christlichen Kontext, die Realität, Sorgen, Nöte und Hoffnungen der Menschheit in das Gebet und den Gottesdienst einzubeziehen. Dies geschieht besonders durch Fürbitten, in denen die Schöpfung und das menschliche Leben verwandelt werden sollen. Es ist ein Akt des Vertrauens, die Weltverantwortung an Gott zu übergeben.

Die Welt vor Gott bringen (vgl. Gotteslob Nummer 19, Seite 83)

Lobt den Herrn, all seine Werke, an jedem Ort seiner Herrschaft!

(Ps 103,22)

Bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott.
(Phil 4,6)

Schöpfung
Immerfort empfange ich mich aus deiner Hand.
So ist es und so soll es sein.
Das ist meine Wahrheit und meine Freude.
Immerfort blickt dein Auge mich an,
und ich lebe aus deinem Blick,
du mein Schöpfer und mein Heil.
Lehre mich in der Stille deiner Gegenwart,
das Geheimnis zu verstehen, dass ich bin.
Und dass ich bin durch dich und vor dir und für dich.
Amen.
Romano Guardini (1885–1968)

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