Karfreitag
… aus dem Gotteslob (siehe 308)
Die Feier vom Leiden und Sterben Christi
In der Feier zur „neunten Stunde“ stehen das Erlösungsleiden und das Kreuz des Herrn im Mittelpunkt.
Da die Drei Österlichen Tage eine einzige große Feier bilden,
knüpft der Einzug in Stille an die stille Entlassung am Gründonnerstag an.
Alle knien nieder und verharren in stillem Gebet.
Jene, die einen liturgischen Dienst ausüben, werfen sich nieder oder knien.
Die folgenden Lesungen und die Leidensgeschichte nach Johannes deuten den Tod Jesu und bezeugen,
dass Gott auch angesichts menschlicher Gewalt Heil wirkt und seine Nähe nicht versagt.
In den Großen Fürbitten tragen die Gläubigen die Anliegen aus Kirche und Welt vor Gott
und bekennen damit die Kraft des Leidens Christi für das Heil der ganzen Welt.
In der Verehrung des Kreuzes bekunden sie ihre Verbundenheit mit dem Herrn
und beten den an, der den Tod überwunden hat.
Es folgt die Kommunion mit den in der Abendmahlsmesse konsekrierten Hostien.
Seht, das Holz
an dem der Herr gehangen,
das Heil der Welt.
Kommt, lasset uns anbeten!