Manche leben danach:
Man soll den Menschen schätzen nicht nach dem,
was er uns tun kann, sondern nach dem, was er uns ist.
(Peter Rosegger)
In deinem Raum, deinem Lebensraum, Gott, lass uns leben,
ihn für uns nutzen, so wie du ihn uns schenkst, wie wir ihn verstehen können.
Lass ihn uns mit Liebe und Zuwendung ausfüllen bis an den Rand.
(Gertrud von Le Fort)
"Das Licht des Glaubens macht alle unsere Beziehungen hell;
es hilft uns, sie aus der Liebe Jesu zu leben, ja so, wie er sie gelebt hat.
(Papst Franziskus)
Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht,
dass man einander ansieht,
sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Langsamkeit
Ein kostbares Versprechen Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Als ich es endlich geschafft habe, einen Holztransporter zu überholen, kriecht Ärger in mir hoch: Das nächste Fahrzeug ist vor mir. Ein Betonmischwagen! Bei der kurvenreichen Straße aussichtslos, auch ihn noch zu überholen. Missmutig folge ich dem großen Gefährt. Da erblicke ich am Straßenrand eine alte Dame, die immer wieder versucht, ein Auto anzuhalten, um mitfahren zu können. Nachdem ich ohnehin schon spät dran bin, beschließe ich, stehen zu bleiben. Hinter mir wird gehupt, die Fahrer zeigen mir unmissverständlich, was sie von meiner Aktion halten. Trotzdem lasse ich die Dame einsteigen. Sie freut sich sichtlich und erzählt mir, dass sie auf dem Weg in die Messe ist. Ich nehme sie bis zur nächsten Ortschaft mit und lasse sie dann an einer günstigen Stelle aussteigen. "Ich werde Sie fest einschießen bei der Messe", ruft sie mir noch zu. Als ich weiterfahre, entdecke ich vor mir einen schwer beladenen Lastwagen. Fast muss ich lachen. Was ist heute nur los!? Und doch fühlt es sich diesmal anders an. Ich spüre, dass die Langsamkeit auch guttun kann. Die kurze Fahrt miteinander, das Versprechen, eingeschlossen zu werden ins Gebet - es trägt mich den ganzen Tag über. Ein Geschenk.
Bevor man die Welt verändert,
wäre es doch wichtiger,
sie nicht zugrunde zu richten.
(Paul Claudel)
Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohl.
(Karl Simrock)
Das Einzige, worauf es ankommt, ist,
dass wir darum ringen, dass Licht in uns sei.
Das Ringen fühlt einer dem anderen an,
und wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus.
(Albert Schweitzer)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Otto sitzt an einem See und angelt. Ein Spaziergänger kommt vorbei und fragt: „Und, beißen die Fische?“ Otto antwortet: „Nein, nein, Sie können sie ruhig streicheln!“
2. Auf einer Landstraße ist ein Autofahrer von der Straße abgekommen und hat sich zum Glück nur leicht verletzt. Um ihn zu beruhigen, wird ihm von einem Helfer etwas Kognak eingeflößt! Da murmelt der Verletzte: „Volltanken bitte!“
3. Eine Oma geht mit seinem Enkelkind über die Straße. Ein Auto bleibt stehen, um die beiden hinüber zu lassen. Da sagt die Oma: „Siehst du, das war ein Kavalier.“ Darauf das Enkelkind aufklärend: „Aber nein Oma, das war ein Mercedes!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen