Liebe Leserin, lieber Leser!
Ganz herzlich möchte ich Dich grüßen! Auf all das achten, worauf es wirklich ankommt. Reflektieren über das eigene Verhalten, Loslassen von Dingen, die der Beziehung zu Gott oder zu anderen schaden. Mehr Zeit für Gespräch mit Gott, Stille, Anbetung und Dankbarkeit. Verzicht auf bestimmte Gewohnheiten oder Genussmittel, um Freiheit von Abhängigkeiten zu gewinnen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Uns allen wünsche ich eine wertvolle Zeit der Vorbereitung auf Ostern hin. Gruß Aloys
Fastenzeit ist Lernzeit.
In mir steckt mehr als ich wusste.
Ich bin freier, als ich meinte.
Ich tauge zu mehr, als ich dachte.
(Joachim Wanke)
Wer nicht wagt, den Dorn anzufassen,
sollte sich nicht nach der Rose sehnen.
(Anne Broné)
Himmel und Hölle
Ein Mann unterhielt sich mit Gott über den Himmel und die Hölle. "Ich werde Dir die Hölle zeigen", sagte Gott und führte den Mann in einen Raum, in dem ein großer Tisch stand. Die Menschen, die am Tisch saßen, waren ausgehungert und verzweifelt. Mitten auf dem Tisch stand ein gewaltiges Gefäß mit einem Eintopf, der so köstlich roch, dass dem Mann der Mund wässrig wurde. Jeder am Tisch hielt einen Löffel mit einem sehr langen Griff. Obwohl die langen Löffel gerade eben die Kasserolle erreichten, waren die Griffe länger als die Arme der potenziellen Esser: Da die Menschen die Nahrung nicht an den Mund führen konnten, konnte niemand etwas essen. Der Mann sah, dass ihr Leiden tatsächlich schrecklich war. "Und jetzt werde ich Dir den Himmel zeigen", sagte der Herr, und sie begaben sich in ein anderes Zimmer, das genauso aussah wie das erste. Dort standen der gleiche große runde Tisch und das gleiche große Gefäß mit Eintopf. Die Menschen hielten wie die nebenan die gleichen langstieligen Löffel - aber hier waren alle wohlgenährt und rundlich, lachten und unterhielten sich. Der Mann verstand gar nichts. "Es ist einfach, erfordert aber eine gewisse Fähigkeit", sagte der Herr. "In diesem Zimmer, musst Du wissen, haben sie gelernt, einander zu füttern."
Denke daran, dass Gott zwischen den Töpfen und Pfannen da ist
Und dass er dir in inneren und äußeren Aufgaben zur Seite steht.
(Teresa von Avila)
Ein Freund ist jemand, der deine Vergangenheit versteht,
an deine Zukunft glaubt und dich heute so nimmt wie du bist.
Herr, mein Gott, ich danke dir für den Tag.
Für das Leben, das du mir schenkst,
für das Licht und die Wärme,
für den Kaffee am Morgen,
und das Glas Wein am Abend,
für die Menschen, die mir begegnet sind,
für alle Liebe, die ich erfahren habe,
für die Blumen auf dem Tisch,
für deine ganze bunte Welt,
für alles, was mir neu war,
für alles, was mir Freude brachte.
Herr, mein Gott, ich danke für den Tag.
Es gibt nur eine Brücke die Leben und Tod verbindet – die Liebe.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Möchte der eine Osterhase vom anderen wissen: „Glaubst du eigentlich an die Hühner?“
2. „Sie wollten sich doch das Trinken abgewöhnen“ sagt der Wirt zu einem Betrunkenen. Darauf meint dieser: „Ich schwanke noch!“
3. Lehrer: "Weiß einer von euch, was eine Wüste ist?" Fritzchen: "Ein Gebiet, in dem nichts wächst." Kannst du mir auch ein Beispiel sagen?" "Ja. Mamas Gemüsebeet!"