peinlicher Besuch

Ein peinlicher Besuch bei einem Reichen
Ein Mann war durch seinen Handel zu großem Reichtum gekommen. Er hatte die Jahre seines Elends aber nicht vergessen. und so unterstützte er die Armen und half, wo er nur konnte. Viele waren stolz darauf, von ihm Beistand zu erfahren und in ihrer Umgebung brüsteten sie sich damit, seine Freunde zu sein. Dann geschah es aber, dass der Reiche in einem Sturm seine zwei besten Schiffe mit all seinen wertvollen Gütern verlor und nun selbst wieder arm war. Überall sprach man von seinem verlorenen Glück, und die Freunde aus seiner Glanzzeit verließen ihn, da bei ihm nichts mehr zu holen war. Doch das Schicksal ist dem Tüchtigen hold, und bald änderten sich seine Geschicke wieder. Er gewann einen großen Prozess gegen den Staat, und er erhielt eine so große Entschädigung, dass seine Kassen besser gefüllt waren als vorher. An einem Feiertag stand der Reiche am Fenster und sah eine Schar seiner alten Freunde näherkommen, die ihn nach längerer Zeit besuchen wollten. „Schnell, stellt die große Geldtruhe auf den Tisch!“, rief er seinen Dienern zu. „Was soll denn das bedeuten?“, fragten die Freunde, als sie die Geldtruhe so unübersehbar präsentiert sahen. „Das hat zu bedeuten“, entgegnete der Reiche, „dass ihr nicht zu mir, sondern um mein Geld zu besuchen gekommen seid.“

„Schmunzeliges“
Unterhalten sich zwei Nachbarn am Gartenzaun: "Mein Hund ist unglaublich intelligent. Er liest jetzt regelmäßig morgens die Zeitung." "Ja, ich weiß." antwortet der andere "Mein Hund hat es mir erzählt!"

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