… um 18.00 Uhr feiern wir heute in Christkönig die Roratemesse.
…. kein elektrisches Licht, nur Kerzenschein, schöne Gebete, adventliche Lieder, gemeinsam im Glauben unterwegs sein, ….
Ich freue mich! Gruß, Aloys
Was bedeutet „Rorate“?
Rorate stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf das Adventslob. Der Begriff kommt von der Introitus-Strophe des Adventsmessewerks: „Rorate caeli desuper“ – wörtlich „Tau vom Himmel“. Im Deutschen wird oft „Rorate coeli desuper“ oder einfach „Rorate“ genannt. Historisch gesehen ist damit der erste Adventssonntagsmessen-Introitus gemeint, der traditionell am frühen Morgen gesungen wird, oft bei Kerzenlicht. Der komplette Vers lautet meist: „Rorate caeli desuper, et nubes pluant justi; aperiatur terra, et germinet saltus.“ Übersetzt bedeutet das etwa: „Tau vom Himmel des Höchsten, lasst den Himmel sich öffnen und die Wolken regnen Gerechtigkeit; die Erde lasse sich öffnen und sprosse der Same der Gerechtigkeit.“ In vielen Übersetzungen dient es als Bitte um Gottes Eingreifen und das Kommen Christi.
Symbolisch steht Rorate für die Tau- oder Tau-Tropfen-Metapher. Der Tau erinnert an Fruchtbarkeit, Erneuerung und Gottes Segen, der vom Himmel herabkommt. Im Advent bereitet sich die Gläubigen auf die Ankunft Christi vor; das Bild des Taues suggeriert Frische, Reinigung und Neubeginn. Das Rorate-Gebet wird oft in der Adventszeit zu Morgengebeten gesungen, was eine stille, demütige Bereitschaft widerspiegelt. In der liturgischen Praxis ist „Rorate“ sowohl der Name von Andachten, in denen man sich auf die kommende Geburt Christi einstimmt, oft begleitet von besonderer Stille, Kerzen, und dem Blick auf Gottes Sorge und Gnade.
„SCHMUNZELIGES“
Gudrun fährt mit dem Auto eine Straße entlang. Ein Arbeiter steigt gerade auf einen Telefonmast. Da faucht sie: „So schlecht fahre ich aber auch wieder nicht!“