Die Stunde ist kostbar.
Warte nicht auf eine spätere, gelegenere Zeit.
(Katharina von Siena)
Mein Leben adventlich ausrichten.
Zeiten der Stille einplanen, Orte der Ruhe finden.
Eine Kerze anzünden, schweigen, zur Ruhe kommen.
Verabschieden, was mich bedrückt, loslassen, was mich fesselt.
Frei werden, um diesen Augenblick mit allen Sinnen bewusst zu erleben.
In die Flamme der Kerze schauen, ihrem Licht folgen,
ihre Wärme spüren, ihren Duft einatmen.
Zulassen, dass Gedanken kommen und gehen.
Weihnachtliche Vorfreude in mir Raum geben.
(Gisel Baltes)
Menschen, die den Neid abgesagt haben, sind dankbar –
auch für die Schätze, die sie in anderen finden.
(Mahatma Gandhi)
Was kommt auf uns zu?
Vielleicht Aufgaben, die uns enorm fordern;
Fragen, die sich uns noch nie gestellt haben;
Wünsche, die wir nicht erfüllen können;
Ansichten, die uns verunsichern;
Entscheidungen, die wir nicht verstehen;
Situationen, da wir nicht mehr ein und aus wissen;
Menschen, die uns brauchen.
Vielleicht aber auch Hilfen, an die wir gar nicht denken;
Ideen, die wir noch nie gehabt haben;
Lösungen, die Neues ermöglichen;
Anforderungen, die uns weiter bringen;
Begegnungen, die vieles verändern;
Reaktionen, die uns überraschen;
Menschen, die uns helfen.
Wir wissen es nicht, und das ist gut so.
Wichtig ist, dass wir annehmen, was ist,
geben, was wir haben, tun, was wir können,
sein, wie wir sind, leben und Leben ermöglichen.
(Max Feigenwinter)
Wo außer in der Liebe gewinnen wir durch Teilen
und werden durch Geben reicher?
(Ernst Ferstl)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Olivia kommt mit dem Zeugnis nach Hause. Die Mutter stellt eine schlechte Note im Betragen fest und meint: „Nimm Dir ein Beispiel an Deinen Vater! Der ist schon zweimal wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden!“
2. „Hier haben Sie die fünf Euro, die Sie mir vor acht Jahren geliehen haben, wieder!“ – „Behalten Sie das Geld, wegen lumpiger fünf Euro möchte ich die Meinung, die ich mir von Ihnen gebildet habe, nicht ändern!“
3. Markus holt seinen Vater von der Kneipe ab. Neugierig fragt er: „Papa, wie ist das eigentlich, wenn man einen Rausch hat?“ – „Na, ja“, meint der Vater bedächtig. „wenn du meinst, die beiden da vorne seien vier, dann hast du einen Rausch.“ Da murmelt Markus: „Aber da vorne ist nur einer!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen