Ein großer König
(2 Samuel 1-6, 11-19)
Nach Sauls Tod wurde David König von Israel, aber schwierige Zeiten lagen vor ihm. Die Anhänger Sauls bekämpften David, und die Philister warteten stets auf eine Gelegenheit, in das Land zurückzukehren. David wollte die Stadt Jerusalem erobern, damit er die heilige Truhe mit Gottes Gesetzten dorthin bringen konnte. Was für ein Fest gab es, als David die Stadt schließlich angriff und eroberte! Es gab Musik und Tanz, Festmahle und Geschenke – David hatte Jerusalem zur Stadt Gottes gemacht. David war ein großer Führer, wurde von seinem Volk geliebt und war Gott treu. Aber er war nicht perfekt. Er verliebte sich in Batseba, obwohl sie bereits verheiratet war. David ließ ihren Mann, der Soldat war, in einer Schlacht töten. Gott sah, was David getan hatte und schickte den Propheten Natan zu ihm. David betete zu Gott um Vergebung und Gott sah, dass er die Tat aufrichtig bereute. „Du wirst König bleiben“, sagte Gott zu David, „aber die Aufgabe, meinen Tempel zu bauen, werde ich deinem Sohn Salomo übertragen.“ Allein und betrübt begann König David Pläne für den Tempel zu entwerfen und Musik zu schreiben, die zur Lobpreisung Gottes gespielt werden sollte. Später heirate David Batseba und sein Königreich blieb stark, trotz einiger Schwierigkeiten.
..... und noch ein Impuls:
Gottes Geist ruhe allzeit auf Dir;
Gottes Licht leuchte Dir in Deiner Dunkelheit;
Gottes Liebe umfange Dich;
Gottes Güte begleite Dich;
Gottes Auge wache über Dich;
Gottes Ohr neige sich zu Dir und höre Dich;
Gottes Mund verkünde Dir sein Wort!
Gottes Kraft stütze Dich in Deiner Schwachheit;
Gottes Plan baue Dein Haus auf festem Grund;
Gottes Weg führe Dich sicher durch dunkle Schluchten;
Gottes Quelle erquicke Dich mit dem Wasser des Heils;
Gottes Freiheit befreie Dich von den Fesseln Deines Ichs;
Gottes Sonne mache hell Deine Tage;
Gottes Regenbogen erinnere Dich an seine Allgegenwart;
Gottes Segen sei alle Zeit um Dich herum!
(Heinz Pangels)
..... und noch ein Witz:
Otto plant mit seiner Frau eine Reise nach Israel. Da fragt seine Frau: „Was heißt eigentlich Shalom?“ – „Das heißt Friede.“ – „Und was heißt El Shalom?“ – „Elfriede!“
..... und noch Interessantes:
Zu Davids „umfangreichen Vorbereitungen“ für den Tempel gehörte, dass er Salomo darauf vorbereitete, den Auftrag anzunehmen, ein Haus für Gott zu bauen, dass er für Baumaterial und Facharbeiter sorgte und dass er in der Führung Israels Unterstützung für das Projekt suchte.