auch mit dem Herzen

Liebe Leserin, lieber Leser!
Ich wünsche, dass wir sowohl mit den Augen als auch mit dem Herzen gut sehen können. „Lebe achtsam“ – zwei Worte – die Überschrift der folgenden Geschichte – etwas Wichtiges in unserem Leben. Der alte und weise Indianerhäuptling ermutigt seinen Enkel: „Darum lebe achtsam….!“ Die Klugheit des Alten möge uns allen hilfreich sein. Uns wünsche ich eine gesegnete Zeit, mit vielen wertvollen Begegnungen und schönen Ereignissen. Dankbar, Aloys

Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Lebe achtsam
Ein alter und weiser Indianerhäuptling sitzt eines Abends am Lagerfeuer im Tipi mit einem seiner Enkelsöhne beisammen und erzählt ihm über seine Erfahrungen im Leben: „Im Leben eines jeden Menschen gibt es zwei innere Wölfe, die ständig miteinander ringen und kämpfen. Der eine Wolf ist böse. Er arbeitet mit Trennung, Angst, Schuld, Verleugnung, Unterdrückung, Zwietracht, Eifersucht, Neid, Gier, Habsucht, Überheblichkeit, Feindschaft und Hass. Der andere Wolf ist gut. Er nutzt Verbindung, Vertrauen, Offenheit, Liebe, Wohlwollen, Güte, Verständnis, Mitgefühl, Freundschaft, Friede, Rücksicht, Gelassenheit, Wahrhaftigkeit, Hoffnung und Freude.“ Der Enkel schaut nachdenklich in die züngelnden Flammen des auflodernden Feuers. Nach einer langen Weile fragt er seinen Großvater: „Und welcher der beiden Wölfe wird gewinnen, Großvater?“ Und der alte Häuptling schaut ihn eindrücklich an und entgegnet: „Der wird letztendlich gewinnen, den du am häufigsten fütterst! Darum lebe achtsam und lerne beide Wölfe gut kennen. Und dann wähle jeden Tag von Neuem deinen bevorzugten Wolf!“

Die Hoffnung aufzugeben bedeutet,
nach der Gegenwart auch die Zukunft preiszugeben.

(Pearl S. Buck)

VIELLEICHT
Vielleicht nur ein Augenaufschlag
ein Blick oder ein Lächeln
Vielleicht nur ein Wort
eine Frage oder ein Gespräch
Vielleicht nur eine Kleinigkeit
eine Entdeckung oder was Gemeinsames
Vielleicht nur ein Antippen
eine Berührung oder ein Streicheln
Vielleicht nur eine Geste
ein Verstehen oder sonst was, irgendwas
Vielleicht ist es nur ganz wenig
was einen Menschen glücklich macht.

Dankbarkeit trägt das Gute der Vergangenheit in die Gegenwart.

(Arno Backhaus)

Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich und hilfreich,
aber nicht beherrschend zu sein.


3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Auto steht auf der Landstraße. Panne. Zwei Männer liegen unter dem Wagen und versuchen den Motor in Gang zu bringen. „So wird es gehen“, meint endlich der eine, „ich habe tüchtig Öl auf den Zylinder gegossen.“ – „Zylinder?“, ruft der andere erbost. „Das war mein linkes Ohr!“
2. Der Gast kaut lange auf seinem Gemüse herum. „Wie heißt denn dieses Gericht?“ fragt er die Bedienung. – „Das ist eine Kreation unseres Küchenchefs und nennt sich – Quer durch den Gemüsegarten - .“ „Oh, da muss ich wohl einen Teil vom Gartenzaun erwischt haben!“
3. Richter zum Angeklagten: „Gegen dieses Urteil können Sie Berufung einlegen, aber Sie könnten natürlich auch darauf verzichten!“ Darauf der Angeklagte: „Wenn das so ist, dann verzichte ich auf das Urteil!“

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