Welche Zumutung!
Unverheiratet schwanger!
Unsicherer kann Gegenwart und Zukunft kaum sein!
Verständnis von Familie und Dorfgemeinschaft sind nicht zu erwarten.
Eher dass sie mit Schimpf und Schande davon gejagt wird.
Warum sucht sich Gott gerade Maria aus?
Warum kommt Gottes Sohn nicht in guten,
in sicheren Verhältnissen zur Welt?
Warum ärmlich, Anfeindungen, dem Gerede ausgesetzt?
Was zeigt Gott damit Maria? Was zeigt er uns?
Gott nimmt die Welt mit ihren Brüchen an.
Er gibt Maria, er gibt uns eine Chance.
Er hat Zutrauen in die kleine Maria,
erhält Zutrauen in uns.
Maria nimmt die Zumutung an.
Sie wendet die Herausforderung zur Chance.
Sie glaubt an sich, an Gott und Gottes Sohn.
Maria, du bist Mutter Jesu und unsere Fürsprecherin vor Gott.
Nimm unsere Bitten, Anliegen und Nöte entgegen
und führe uns näher zu deinem Sohn, Jesus Christus.
Stärke unseren Glauben, tröste uns in der Not
und begleite uns auf allen Wegen.
Maria, Mutter Gottes, hilf uns mit deinem mütterlichen Schutz
und führe uns sicher ins ewige Leben.
Amen.
„Schmunzeliges“
„Rudolf, hast du auch eine Marke gekauft und auf den Brief geklebt, ehe du den Brief in den Briefkasten geworfen hast?“ Die Briefmarke habe ich gespart. Ich habe den Brief eingeworfen, als gerade keiner vorbeigekommen ist!“
Dann leuchtet ein Stern
Wenn du versuchst, so zu leben,
wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild
in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei,
dass diese Welt heller und heiler wird.
Wenn wir miteinander so leben,
wie es Gott uns zutraut,
dann werden wir immer mehr
die Nacht dieser Welt erleuchten und
zu Lichtträgern der Hoffnung werden.
Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern
verwandelt die Nacht.