Freundlichkeit ist

Freundlichkeit ist der Sonnenschein, in dem die Tugend wächst.
(Robert Green Ingersoll)

Wer schwere Zeiten erlebt hat, weiß oft besonders gut,
wie wertvoll Frieden, Gesundheit, Geborgenheit
und ein aufrichtiges Lächeln sein können.
Manche Schätze erkennt das Herz erst,
nachdem es gelernt hat, mit Verlust umzugehen.

„Schmunzeliges“
Anruf: "Ich hab mich verfahren, hilf mir!" "Ok, siehst du irgendwo ein Schild?" "Ja." "Was steht drauf?" "Kartoffeln 500 m rechts.

Niemand ist nutzlos in dieser Welt,
der einem anderen die Bürde leichter macht.

(Charles Dickens)

Liebe wird tiefer, wenn wir aufhören,
die kleinen Gesten des anderen als selbstverständlich zu betrachten.
Ein gemeinsames Lachen, eine Umarmung
und ein stilles Dasein können Ausdruck einer großen Zuneigung sein.


Vom Geben
Ein reicher Mann sagte: Sprich uns vom Geben. Und er antwortete: Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft. Denn was ist euer Besitz anders als etwas, das ihr bewahrt und bewacht aus Angst, dass ihr es morgen brauchen könntet? Und morgen, was wird das Morgen dem übervorsichtigen Hund bringen, der Knochen im spurlosen Sand vergräbt, wenn er den Pilgern zur heiligen Stadt folgt? Und was ist die Angst vor der Not anderes als Not? Ist nicht Angst vor Durst, wenn der Brunnen voll ist, der Durst, der unlöschbar ist? Es gibt jene, die von dem Vielen, das sie haben, wenig geben – und sie geben um der Anerkennung willen, und ihr verborgener Wunsch verdirbt ihre Gaben. Und es gibt jene, die wenig haben und alles geben. Das sind die, die an das Leben und die Fülle des Lebens glauben, und ihr Beutel ist nie leer. Es gibt jene, die mit Freude geben, und die Freude ist ihr Lohn. Und es gibt jene, die mit Schmerzen geben, und der Schmerz ist ihre Taufe. Und es gibt jene, die geben und keinen Schmerz beim Geben kennen: weder suchen sie Freude dabei, noch geben sie um der Tugend willen; Sie geben, wie im Tal dort drüben die Myrte ihren Duft verströmt. Durch ihre Hände spricht Gott, und aus ihren Augen lächelt Er auf die Erde. Es ist gut zu geben, wenn man gebeten wird, aber besser ist es, wenn man ungebeten gibt, aus Verständnis.
(Khalil Gibran)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert