„Schmunzeliges“
"Und was geschieht, wenn du eins der zehn Gebote brichst?", erkundigt sich der Pfarrer in der Religionsstunde. Mäxchen meint nach kurzem überlegen: "Na, dann sind's eben nur noch noch neun!"
Ehrfurcht
Der Theologe und Schriftsteller Christoph Schmid wanderte einmal durch die Felder, auf denen das Getreide reifte. Da begegnete er einem Bauern, der in der glühenden Sonne ohne Hut ging. Auf die Empfehlung des Priesters, den Hut doch aufzusetzen, entgegnete der Bauer: „Wenn ich durch meine reifenden Felder gehe, setze ich den Hut nicht auf, weil man Ehrfurcht haben muß vor dem geheimnis- vollen Walten und Wirken Gottes, das sich da still vollzieht.“
(Willi Hoffsümmer)
Die Zeit, die wir haben, ist die uns von Gott geschenkte Zeit.
Und es ist nicht so wichtig, was wir genau tun.
Entscheidend ist, dass wir in jedem Augenblick vor Gott sind.
(Anselm Grün)
Wer scharf denkt, wird Pessimist.
Wer tief denkt, wird Optimist.
(Henri Bergson)
„Schmunzeliges“
Eine Mutter schreibt an einen Seifenhersteller: „Ihre Seife kann ich bestens empfehlen. Meine Kinder sind nach dem waschen nicht wiederzuerkennen.“
Auf den Kopf gestellt
Ich möchte dem, der mich verletzt hat, die Faust entgegenstrecken,
doch du sagst: nicht die Faust, sondern die offene Hand!
Ich möchte ihm den Stuhl vor die Tür setzten,
doch du sagst: nicht vor die Tür, sondern an deinen Tisch!
Ich möchte mit ihm Schluss machen,
doch du sagst: nicht Schluss, sondern einen neuen Anfang!
Ich möchte mich von ihm distanzieren,
doch du sagst: Hast du versucht, ihn zu verstehen?
Ich möchte ihn der Lächerlichkeit preisgeben,
doch du sagst: Begegne ihm mit Achtung!
Ich möchte ihm den Kopf waschen,
doch du sagst: nicht den Kopf, sondern die Füße!
(Lothar Janek)
Die richtige Art, um die Toten zu trauen besteht darin,
für die Lebenden zu sorgen, die zu ihnen gehören.
(Edmund Burke)