Der Psalm 64 – für Kinder erklärt
In Psalm 64 erzählt jemand, dass andere Menschen schlecht über ihn reden und ihm Böses wollen. Das macht ihm Angst. Er bittet Gott: „Beschütze mich und hilf mir!“ Wenn Menschen gemein zu uns sind oder wir Angst haben, dürfen wir mit Gott darüber reden. Gott hört uns und sieht, was passiert. Wir müssen uns nicht allein fühlen – wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott für Gerechtigkeit sorgt.
Der Psalm 64
1 Bitte um Schutz vor den Feinden
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.]
2 Höre, o Gott, mein lautes Klagen, /
schütze mein Leben vor dem Schrecken des Feindes!
3 Verbirg mich vor der Schar der Bösen, /
vor dem Toben derer, die Unrecht tun.
4 Sie schärfen ihre Zunge wie ein Schwert, /
schießen giftige Worte wie Pfeile,
5 um den Schuldlosen von ihrem Versteck aus zu treffen. /
Sie schießen auf ihn, plötzlich und ohne Scheu.
6 Sie sind fest entschlossen zu bösem Tun. /
Sie planen, Fallen zu stellen, /
und sagen: «Wer sieht uns schon?»
7 Sie haben Bosheit im Sinn, /
doch halten sie ihre Pläne geheim. Ihr Inneres ist heillos verdorben, /
ihr Herz ist ein Abgrund.
8 Da trifft sie Gott mit seinem Pfeil; /
sie werden jählings verwundet.
9 Ihre eigene Zunge bringt sie zu Fall./
Alle, die es sehen, schütteln den Kopf.
10 Dann fürchten sich alle Menschen; /
sie verkünden Gottes Taten /
und bedenken sein Wirken.
11 Der Gerechte freut sich am Herrn und sucht bei ihm Zuflucht. /
Und es rühmen sich alle Menschen mit redlichem Herzen.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.