Ein Haus, das Nächstenliebe übt,
wird nie arm werden.
(Johannes Maria Vianny)
Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewusst,
dass der Mensch überhaupt unendlich viel mehr empfängt,
als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht.
Dietrich Bonhoeffer
Der Mensch ist wie ein Samen,
der zum Blühen gebracht werden muss.
(Lisz Hirn)
Zeit für ein Dankeschön
Zeit zum Bedenken des Tages.
Zeit mich zu fragen: Wie war der Tag?
Was habe ich aus ihm gemacht?
Zeit zum Denken an die Menschen,
denen ich heute begegnet bin,
an die Weggefährten, an die mir Anvertrauten.
Zeit für ein Dankeschön.
Dank an die, die mir heute Freude gemacht haben,
deren Dasein schön und gut
und so selbstverständlich scheint.
Zeit für ein Dankeschön an den,
von dem alles kommt, was ich habe, was ich bin.
(Stephan Schaefer)
Wer liebt, gibt. Gibt immer.
Und er hat eine Fülle, die nicht endet.
(Chiara Lubich)
Gott schauen
Am Ende seines Lebens wurde der alte König schwermütig. Missmutig ließ er alle Weisen des Landes rufen: „Ich habe alles in meinem Leben erlebt. Nur Gott habe ich nicht gesehen. Ihn will ich noch sehen. Ich habe nicht mehr viel Zeit. Ich gebe euch drei Tage, dass ich Gott ins Angesicht schauen kann. Schafft ihr es nicht, werde ich euch töten lassen.“ Als die Tage vorüber waren, ließ er alle wieder vor sich rufen. Die Weisen blieben jedoch stumm. Als der zornige König ihr Todesurteil verkünden wollte, kam ein Hirte vom Feld. Er hatte vom Befehl des Königs gehört und sprach: „Erlaube mir, großer König, dass ich dir deinen Wunsch erfülle.“ – „Es geht um deinen Kopf“, antwortete der König, „wenn es dir nicht gelingt, werde ich dich töten lassen.“ Der Hirte nickte und führte den König vor das Schloss. Dann zeigte er auf die Sonne. „Schau hin, großer König.“ Der König wollte in die Sonne blicken, aber ihr Glanz blendete ihn so stark, dass er seine Augen schloss. „Aber König“, sprach der Hirte, „die Sonne ist doch nur ein kleines Stückchen der Schöpfung Gottes. Und du willst mit deinen schwachen, tränenden Augen Gott schauen? Geh und suche ihn mit anderen Augen!“
(Nach Leo Tolstoi)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. "Tag, Fahrzeugkontrolle!" "Ja? Könnten Sie mir bitte das Öl auch gleich nachschauen?!"
2. In einer Kneipe sitzen ein Kölner, ein Düsseldorfer und ein Münchner gemütlich beisammen. Während der Düsseldorfer sich ein Altbier bestellt, ordert der Kölner ein Kölsch, der Münchner hingegen, bestellt sich eine Cola. Die beiden schauen ihn verdutzt und fragen nach, warum er sich eine Cola bestellt. Da antwortet der Münchner: "Also wenn ihr kein Bier trinkt, dann mag ich auch keins trinken!"
3. Nach dem Haareschneiden bekommt Georg vom Friseur den Spiegel vorgehalten: "Ist es so recht, junger Herr?" "Hinten darf es noch etwas länger werden", erwidert Georg.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen