Freude bei Jesus

Was sagt Jesus in der Bibel zum Thema „Freude“?

Jesus spricht erstaunlich oft über Freude. Dabei ist Freude in seinen Worten nicht einfach ein angenehmes Gefühl, sondern etwas, das tief mit Gottes Gegenwart, Vertrauen, Liebe und dem Reich Gottes verbunden ist.
Einige zentrale Aussagen Jesu:


„Freut euch und jubelt!“ – In den Seligpreisungen sagt Jesus seinen Jüngern, dass sie sich sogar in schwierigen Situationen freuen können, wenn sie um seinetwillen leiden: „Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“Matthäus 5,12

Freude über Gottes Erbarmen: Jesus erzählt vom verlorenen Schaf, der verlorenen Münze und dem verlorenen Sohn. Besonders beim verlorenen Schaf sagt er: „Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war.“ Lukas 15,6

Die Freude entsteht hier dadurch, dass ein Verlorener wiedergefunden wird. „Eure Freude soll vollkommen sein.“ – Beim Abschied von seinen Jüngern spricht Jesus über eine Freude, die aus der Verbindung mit ihm entsteht: „Dies habe ich zu euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.“ Johannes 15,11

Freude durch das Gebet: „Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.“ Johannes 16,24

Freude über Gottes Wirken: Als seine Jünger von ihrer Mission zurückkehren und begeistert berichten, lenkt Jesus ihren Blick auf etwas Tieferes: „Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ Lukas 10,20

Freude trotz Leid: Jesus verschweigt nicht, dass seine Nachfolger Schwierigkeiten erleben werden. Trotzdem sagt er:
„Ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird sich in Freude verwandeln.“ Johannes 16,20

Die Freude über einen Menschen, der zu Gott zurückkehrt: Beim Gleichnis vom verlorenen Sohn sagt der Vater: „Aber jetzt müssen wir doch feiern und uns freuen.“ Lukas 15,32

Christliche Freude gründet sich darauf,
dass Gott den Menschen sucht und annimmt,
dass Vergebung möglich ist,
dass der Mensch mit Gott verbunden sein kann,
dass Gebet und Vertrauen einen Zugang zu Gott eröffnen,
und dass Leid und Traurigkeit nicht das letzte Wort haben.

In Johannes 15,11 spricht Jesus nicht nur davon, dass seine Jünger Freude haben sollen, sondern von „meiner Freude“ – also einer Freude, die ihren Ursprung in ihm hat und die er mit ihnen teilen möchte.

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