Liebe Leserin, lieber Leser!
Immer wieder darf ich glückliche Menschen erleben. Wer von uns möchte nicht glücklich sein? Und wer wünscht dieses Glück nicht auch seinen Mitmenschen? Dazu beizutragen, dass andere glücklich sind, schenkt auch uns selbst Freude und ein tiefes Gefühl des Glücks. Glücklich zu sein tut einfach gut – es zieht Kreise, bereichert unser Leben und lässt unser Miteinander lebendiger und schöner werden. Uns allen wünsche ich viele Gründe, um glücklich zu sein, und um viele Chancen, die Ursache von Glück zu sein. Dankbar, Aloys!
Mach einem Menschen Freude,
und es beglückt dein eigenes Ich.
(Theodor Hieck)
Bleibe behütet, dass dir unterwegs kein Unheil geschieht
und nichts deine Freude lähmt, damit du, bereichert durch all das Schöne,
dass du erleben darfst, erholt in deinen Alltag zurückkehren kannst.
(nach Christa Spilling-Nöker)
Christen dürfen den Menschen in ihrer Umgebung
das Leben bekömmlicher machen.
(Paul Deitenbeck)
Das Glück
Der kleine Nachtwächter eines unbedeutenden Dorfes findet im Mondesschein einen Pfennig. Er weiß, dass dies Glück bedeutet. Aus Freude darüber bläst er in sein Horn für alle Dorfbewohner, um sie zusammenzurufen. Und der Poet, die Marktfrau, der Schmied, das Blumenmädchen und der Lausejunge kommen herbeigeeilt. „Das Glück besucht mich heute Nacht“, verkündet der kleine Nachtwächter freudestrahlend. Und alles setzt sich nieder und wartet auf das Glück, das sich im Glückspfennig angekündigt hatte. Es wird ganz ruhig, alles lauscht in die Nacht hinaus. Der Wind raschelt leise in den Blättern, die Nachtigall singt im nahen Wald, ab und zu schwirrt eine Fledermaus vorbei – sonst ist aber nichts zu vernehmen – die Nacht hatte sich ausgebreitet mit ihrer tiefen Ruhe. „Wann kommt endlich das Glück? ruft der Lausejunge. Der Poet, die Marktfrau, der Nachtwächter und das Blumenmädchen wissen aber, dass das Glück bereits gekommen ist, weil sie in Eintracht beisammensitzen, hören und lauschen bis zur Morgendämmerung. Denn wo Menschen beisammensitzen, aufeinander hören, sich zu verstehen suchen, dort ist bereits das Glück.
Da wo du bist – da brauche ich dich spricht der Herr.
(Meinolf Steinhofer)
Guter Gott,
Licht will ich sein – dein Licht in der Welt.
Brot will ich sein – dein Brot auf dem Tisch.
Wort will ich sein –dein Wort unter den Menschen.
Werkzeug will ich sein – dein Werkzeug für die, die mich brauchen.
Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten.
(Thomas von Aquin)
Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde,
wie viel mir geschenkt ist,
werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten
zu einer Quelle des Glücks.
(Gustave Flaubert)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Schüler schläft im Unterricht. Der Lehrer weckt ihn: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der richtige Platz zum Schlafen ist!" Darauf der Schüler: "Ach, es geht schon. Sie müssen nur leiser sprechen!
2. Der Fahrer eines klapprigen Autos. „Bitte volltanken!“ Darauf der Tankwart. „Sind sie sicher, dass sie noch so viel in den Wagen investieren wollen?“
3. Dicke Nebelschwaden liegen über der Straße. Herr Kunz hält das Lenkrad seines Autos krampfhaft mit beiden Händen und orientiert sich an den Schlusslichtern des vor ihm fahrenden Wagens. Plötzlich ist das Licht weg, und schon kracht es. Wütend stürzt Herr Kunz aus seinem Auto, brüllt. „Sie können doch auf der Straße nicht plötzlich stehen bleiben.“ „Und wie ich das kann. Ich bin jetzt in meiner Garage.“