Florian war vorhin bei uns im Familiengottesdienst zu Gast. Er ist von Beruf Zimmermann und möchte ab kommenden Sonntag „auf die Walz gehen“ (mindestens 3 Jahre und einen Tag). Im Gottesdienst hat Florian uns von seinem Vorhaben erzählt. Ich durfte ihn segnen und ihm einen kleinen Engel mit auf den Weg geben. Wir alle haben für ihn gebetet und ihm gute Wünsche für seinen Weg mitgegeben.
Wir wünschen Florian für seine Zeit auf der Walz viele gute Begegnungen, wertvolle Erfahrungen, immer eine sichere Unterkunft und Gottes Segen auf all seinen Wegen.
„Auf die Walz gehen“ bedeutet, dass ein Handwerker nach Abschluss seiner Ausbildung für mehrere Jahre auf Wanderschaft geht, um in verschiedenen Orten und Betrieben Erfahrungen zu sammeln.
Der Brauch stammt aus dem traditionellen Handwerk. Typisch war und ist dabei: Man reist von Ort zu Ort und arbeitet bei verschiedenen Meistern. Man sammelt neue Berufskenntnisse und Erfahrungen. Traditionell gelten bestimmte Regeln, z. B. eine mehrjährige Wanderschaft und das Tragen einer bestimmten Kluft. Besonders bekannt ist die Walz bei Zimmerleuten, aber auch andere Handwerksberufe pflegen diese Tradition.
Unterwegs in eine neue Welt
Unterwegs in eine neue Welt,
in der ein Glaube uns zusammenhält.
unterwegs in eine neue Zeit,
wir vertraun auf Gottes Ewigkeit.
Unser Glaube an eine neue Welt,
in der nicht Krieg, sondern nur der Friede gilt,
verleiht uns Füße, die Friedenswege finden,
mit Gottes Segen Gewalt das Ende künden.
Unsre Hoffnung von einer neuen Welt,
in der die Schöpfung ihr Daseinsrecht behält,
stärkt uns die Hände ganz Neues aufzubauen,
mit Gottes Segen der Zukunft zu vertrauen.
Unsre Liebe zu einer neuen Welt,
in der Gerechtigkeit für keinen Menschen fehlt,
sie schenkt uns Herzen, die Not und Armut wenden,
mit Gottes Segen das Unrecht zu beenden.
(Franz-Thomas Sonka)
„Schmunzeliges“
Die Steinbachs erzählen stolz von ihrem Sommerurlaub in Norwegen. Plötzlich fragt ein bisher unbeteiligter Zuhörer. „Haben Sie die vielen Fjorde gesehen?“ Antwortet Herr Steinbach: „Natürlich. Sie glauben gar nicht, wie zutraulich diese Tierchen sind!“