Ich habe gelernt, dass der Glaube bedeutet, Gott beim Wort zu nehmen.
(Charles Haddon Spurgeon)
„Schmunzeliges“
Karin und Michael unterhalten sich über das Thema Geburt. „Glaubst du noch an den Storch?“, fragt Karin. – „Quatsch! Für acht Pfund hat doch der Storch eine viel zu kleine Spannweite!“
Papst Johannes Paul I. – „der lachende Papst“
Papst Johannes Paul I. war im Jahr 1978 für kurze Zeit Oberhaupt der katholischen Kirche. Sein bürgerlicher Name war Albino Luciani. Er wurde am 17. Oktober 1912 in Canale d’Agordo in Italien geboren. Er stammte aus einer einfachen Familie und trat schon früh in den Dienst der Kirche ein. 1958 wurde er zum Bischof ernannt und später zum Kardinal.
Am 26. August 1978 wurde Albino Luciani zum Papst gewählt. Er nahm den Namen Johannes Paul I. an – in Anlehnung an seine Vorgänger Johannes XXIII. und Paul VI. Sein Pontifikat dauerte nur 33 Tage.
Wegen seines freundlichen Lächelns und seiner offenen, bescheidenen Art wurde er bald als „der lachende Papst“ bekannt. Er wirkte volksnah und wollte den Menschen mit Herzlichkeit begegnen. Dabei betonte er besonders Menschlichkeit, Demut, Nächstenliebe und den Glauben. Auch das Gebet und eine einfache Lebensweise waren ihm wichtig.
Am 28. September 1978 starb Johannes Paul I. völlig unerwartet im Alter von 65 Jahren. Als offizielle Todesursache wurde ein Herzinfarkt angegeben. Da sein Tod sehr plötzlich eintrat und die Umstände zunächst nicht vollständig geklärt waren, entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Spekulationen und Verschwörungstheorien. Belege für einen Mord gibt es jedoch nicht.
Trotz seines nur 33 Tage dauernden Pontifikats blieb Johannes Paul I. vielen Menschen in Erinnerung. Sein freundliches Wesen, seine Bescheidenheit und seine Nähe zu den Menschen machten ihn zu einer besonders beliebten Gestalt der Kirchengeschichte.
Der Wunsch des Millionärs
Ein Millionär liegt im Sterben. Seine Familie steht um sein Bett. Er flüstert: „Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet.“ Sein Sohn sagt: „Ja, Vater. Du hast uns ein riesiges Vermögen hinterlassen.“ Der Millionär nickt. „Ich habe Häuser gekauft, Firmen aufgebaut und ein Vermögen verdient.“ „Wir sind sehr stolz auf dich“, sagt seine Tochter. Der Millionär seufzt: „Aber wisst ihr, was ich jetzt am meisten bereue?“ Alle beugen sich gespannt zu ihm. „Dass ich nicht früher angefangen habe, das Leben zu genießen.“ Seine Frau fragt: „Was hättest du denn anders gemacht?“ Der Millionär lächelt schwach: „Ich hätte mehr Zeit mit euch verbracht.“ Kurze Stille. Dann fragt sein Sohn: „Und warum hast du das nicht gemacht?“ Der Millionär schaut ihn an: „Ich hatte keine Zeit.“
Wer sich mit ganzem Herzen hingibt, lebt nicht halb – er lebt wirklich.