Liebe Leserin, lieber Leser!
In den vergangenen Tagen ist es kühler geworden – trotzdem - ein Sonnenstrahl tut gut, wärmt, belebt und erfreut …Immer ist die Sonne da, auch wenn sie oft durch Wolken verdeckt wird oder nachts für andere Menschen auf der Erde leuchtet. „Lass die Sonne in dein Herz.“ Ich wünsche uns ganz viele Begegnungen, Aufgaben und Momente, die unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen froher machen, erhellen und zum Leuchten bringen. Herzliche Grüße, Aloys
Ich wünsche dir die Muße zum Innehalten,
auf dass du Kraft sammeln mögest für jeden neuen Tag.
Mögest du in jeder Kleinigkeit ein Samenkorn für deine Lebensfreude finden.
(Irischer Segen)
„Sagt Dank Gott, dem Vater allezeit für alles!“
(Epheser 5,20)
Man muss zeitlebens so sehen können,
wie man als Kind die Welt ansah,
denn der Verlust dieses Sehvermögens
bedeutet gleichzeitig den Verlust
jedes originalen, das heißt persönlichen Ausdrucks.
(Henri Matisse)
Sandkörner machen den Berg, Minuten das Jahr,
flüchtige Gedanken ewige Taten. Haltet nichts für Kleinigkeiten.
(Theodor Gottlieb von Hippel)
Gott schauen
Am Ende seines Lebens wurde der alte König schwermütig. Missmutig ließ er alle Weisen des Landes rufen: „Ich habe alles in meinem Leben erlebt. Nur Gott habe ich nicht gesehen. Ihn will ich noch sehen. Ich habe nicht mehr viel Zeit. Ich gebe euch drei Tage, dass ich Gott ins Angesicht schauen kann. Schafft ihr es nicht, werde ich euch töten lassen.“ Als die Tage vorüber waren, ließ er alle wieder vor sich rufen. Die Weisen blieben jedoch stumm. Als der zornige König ihr Todesurteil verkünden wollte, kam ein Hirte vom Feld. Er hatte vom Befehl des Königs gehört und sprach: „Erlaube mir, großer König, dass ich dir deinen Wunsch erfülle.“ – „Es geht um deinen Kopf“, antwortete der König, „wenn es dir nicht gelingt, werde ich dich töten lassen.“ Der Hirte nickte und führte den König vor das Schloss. Dann zeigte er auf die Sonne. „Schau hin, großer König.“ Der König wollte in die Sonne blicken, aber ihr Glanz blendete ihn so stark, dass er seine Augen schloss. „Aber König“, sprach der Hirte, „die Sonne ist doch nur ein kleines Stückchen der Schöpfung Gottes. Und du willst mit deinen schwachen, tränenden Augen Gott schauen? Geh und suche ihn mit anderen Augen!“ (Nach Leo Tolstoi)
Komm, leg die Sorgen beiseite
und lass die Sonne scheinen – in Deinem Gesicht!
(Phil Bosmans)
Du bist da, ich spüre Dich.
Bei Dir fühle ich mich wohl. Ich brauche Dir nichts zu erklären.
Du siehst mich. Das ist wie eine große Sonne, die über mir leuchtet.
Du bist da. Ich spüre eine große Stille, die mich umfängt.
Nichts macht mich traurig. Alle Angst ist weg!
Du bist da! Das ist Ruhe! Du bist da! Mein Freund! Du bist da!
(Maria Sassin)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Fahrer eines Kleinwagens verlangt vom Tankwart: „Fünf Liter Benzin und ein bisschen Öl. Darauf der Tankwart sehr höflich: „ Soll ich auch mal kurz in die Reifen pusten?“
2. Herr Schmidt wird mit einer Pilzvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Als er wieder ansprechbar ist, sagt der Arzt zu ihm: „Sie dürfen nur Pilze essen, die Sie auch kennen!“ Darauf Herr Schmidt: „Da ist ja das Problem, ich kenne nur den Fliegenpilz!“
3. Frau Meier hat erst vor kurzem ihren Führerschein gemacht. Jetzt steht sie vor der Ampel und bekommt den Wagen nicht wieder an. Es wird grün, gelb, rot, wieder grün, gelb, rot. Da klopft der Polizist an das Autofenster und meint: „Na, gnädige Frau, gibt es keine Farbe, die Ihnen zusagt?„