ich lebe

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht.

Aber dass ich, solange ich lebe,

wirklich lebe, das hängt von mir ab.

(Seneca)

Das Leben der Eltern ist das Buch,

in dem die Kinder lesen.

(Augustinus von Hippo)



Eine Mitte braucht der Mensch,

die Mitte suchen, zur Mitte finden,

in die Mitte gehen, aus der Mitte leben,

etwas auf den Punkt bringen,

die Mitte ist das, worum sich alles dreht.

Befreiend die Einsicht scheitern zu dürfen unvollkommen zu bleiben

als hohes Ideal echter Menschwerdung

Beglückend die Grundhaltung an Brüchen wachsen zu können

aus Fehlern lernen zu dürfen als Weg zur Toleranz

Bewegend der Zuspruch niemals perfekt sein zu müssen

immer werden zu können als Versöhnung mit dem Leben.

(Pierre Stutz)

Es ist schön zu leben, weil Leben Anfangen ist,

immer, in jedem Augenblick.

(Cesare Pavese)

Ein Mathematik Professor schrieb folgendes an die Tafel.

9x 1= 9

9x 3=27

9x 5=45

9x 7=63

9x 9=81

9×10=91

Viele Verspottungen wurden im Hörsaal gemacht, weil der Professor sich „vertan“ hatte. Da die richtige Antwort 90 ist. Der ganze Raum lachte ihn amüsiert aus. Der Professor wartete bis alle wieder still waren, dann sagte er: So wirst Du also in der Welt gesehen. Ich habe diesen Fehler mit Absicht gemacht, um Ihnen zu zeigen, wie sich die Welt angesichts eines einzigen Fehlers verhält. Keiner von Euch gratulierte mir, dass ich fünf Mal alles richtig gemacht habe und Recht hatte. Keiner der dich das Richtige tun sah und dich dafür lobte. Aber alle Leute haben dich verletzt, gelästert und gedemütigt, weil du dich nur einmal geirrt hast. So ist das Leben – leider Wir müssen lernen, Menschen für „ihre Erfolge“ zu schätzen. Es gibt Leute, die viel mehr tun, was richtig ist, als falsch und am Ende nach einem einzigen Fehler beurteilt werden und von den vielen anderen Treffern, nicht bewertet werden. Das funktioniert für uns alle. Mehr Lob und weniger Kritik. Mehr Liebe und Zuneigung und weniger Hass und Grausamkeit. Lass uns lernen, einander zu schätzen, anstatt uns gegenseitig zu zerstören.

(Verfasser unbekannt)

Heute mache ich mir eine Freude und besuche mich selbst.

(Karl Valentin)

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“

1. Warum sind ostfriesische Häuser mit Bananenschalen gedeckt? So rutscht der Blitz aus.

2. Der Fußballer humpelt nun mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Spielfeld herum. Da meint der Trainer: „Bei dem weiß man nie recht, ob man den Doktor oder den Theaterkritiker kommen lassen soll.“

3. „Wissen Sie, warum Minister so ungern mit dem Zug fahren?“ „Nein!“ „Weil die Stationsvorsteher immer rufen: Bitte zurücktreten!“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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