Glückliche Momente vergehen nie,
wenn man sie im Herzen hat.
Niemand ist so reich,
dass er darauf verzichten kann,
und keiner ist so arm,
dass er es sich nicht leisten kann.
Es kostet nichts und bringt doch viel ein.
Man kann es weder kaufen noch erbitten,
noch leihen oder stehlen.
Es erhält erst seinen Wert,
wenn man es verschenkt:
Ein Lächeln!
Man muss den Dingen die eigene, stille Entwicklung lassen …
(Rainer Maria Rilfe)
Die Liebe ist die universellste und geheimnisvollste der kosmischen Energien.
(Albert Einstein)
Das Band der Einheit
Ein Vater hatte sieben Söhne, die öfters miteinander uneins wurden. über dem Zanken und Streiten versäumten sie die Arbeit. Ja, einige böse Menschen hatten im Sinne, sich diese Uneinigkeit zunutze zu machen, um die Söhne nach dem Tode des Vaters um ihr Erbteil zu bringen. Da ließ der ehrwürdige Greis eines Tages alle sieben Söhne zusammenkommen, legte ihnen sieben Stäbe vor, die fest zusammengebunden waren, und sagte: "Demjenigen von euch, der dieses Bündel Stäbe entzweibricht, zahle ich hundert große Taler bar." Einer nach dem anderen strengte alle seine Kräfte an, und jeder sagte nach langem vergeblichem Bemühen: "Es ist gar nicht möglich.“ Und doch", sagte der Vater, "ist nichts leichter." Er löste das Bündel auf und zerbrach einen Stab nach dem anderen mit geringer Mühe. "Ei", riefen die Söhne, "so ist es freilich leicht, so könnte es ein kleiner Knabe!" Der Vater aber sprach: "Wie es mit diesen Stäben ist, so ist es mit euch, meine Söhne. Solange ihr fest zusammenhaltet, werdet ihr bestehen, und niemand wird euch überwältigen können. Wird aber das Band der Eintracht, das euch verbinden soll, aufgelöst, so geht es euch wie den Stäben, die hier zerbrochen.“
Möge der Name Jesu, in leuchtenden Buchstaben
tief in unser Herz geschrieben sein.
(Irischer Segen)
Segnen heißt:
Gutes über den andern denken und sprechen,
dem andern Gutes wünschen.
Wenn ich dem anderen Gutes wünsche,
dann überwinde ich die Macht des Negativen.
(Anselm Grün)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Merkwürdig“, philosophiert Otto, „wenn du zu einem Ochsen du Bulle sagst, passiert nichts. Wenn du aber zu einem Bullen du Ochse sagst, dann bekommst du eine Anzeige.“
2. Ein Berliner kommt nach München und fragt einen Bayern: „Sach mal, wo kannste hier was erleben?“ – „Im Hofbräuhaus“, lautet die Antwort. „Da steigst du einfach auf den Tisch und sagst lauthals: „I bin a Preiß´! Dann kannst du was erleben.“
3. Der Lehrer: „Welches ist das älteste Musikinstrument?“ – Fritz antwortet: „Die Ziehharmonika. Die hat so viele Falten.“
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.