LIEBE
Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot.
Das klingt so leicht. Man hat sich ja lieb,
aber was bedeutet das genau für unser Leben?
Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich.
Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.
Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.
Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht,
aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.
Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie,
immer hofft sie, allem hält sie stand.
Die Liebe vergeht niemals.
Gott schließt nie eine Tür, ohne eine andere zu öffnen.
Zu sein, was wir sind
und zu werden was wir werden können,
ist unsere Berufung im Leben.
(Robert Louis Stevenson)
Wie viel Dinge gibt es doch auf unserer bunten Welt,
die ich nicht brauche.
(Seneca)
Wir sind alle Blätter an einem Baum,
keins dem andern ähnlich,
das eine symmetrisch,
das andere nicht,
und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.
(Gotthold Ephraim Lessing)
Beständige Treue in kleinen Dingen
ist eine großartige und heroische Tugend.
(Bonaventura)
Ich habe viel im Leid gelernt,
das ich nirgends in meinem Leben
hätte lernen können.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist nicht gut, vor den Wirklichkeiten zu tun,
als ob sie nicht wären, denn dann rächen sie sich.
(Romano Guardini)
Ich bin ein Kind des Friedens und will Friede halten für und für,
mit der ganzen Welt, da ich ihn einmal mit mir selbst geschlossen habe.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. An der Haustür klingelt ein Bettler. Die korpulente Frau des Hauses öffnet. Da sagt der Bettler flehentlich: „Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen!“ Seufzt die Frau: „Meine Güte, Ihre Willenskraft möchte ich haben!“
2. Nach dem Gottesdienst geht eine Besucherin zum Pfarrer und sagt: „Ihre Predigt war einfach wundervoll. Alles, was Sie über Sünde und Laster gesagt haben, trifft genau auf meinen Mann zu.“
3. Der Richter zum Angeklagten: „Sie bekommen entweder 1000 Euro oder 10 Tage Gefängnis.“ Darauf der Angeklagte: „in diesem Fall, Herr Richter, nehme ich selbstverständlich das Geld!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen