Mögest du Menschen begegnen, die dir guttun,
Wege finden, die dich weiterbringen,
und jeden Tag neu Gottes Nähe erfahren.
Was ich dir wünsche:
Ich wünsche dir nicht
ein Leben ohne Entbehrungen,
ein Leben ohne Schmerz,
ein Leben ohne Störung.
Was solltest du tun mit einem solchen Leben?
Ich wünsche dir aber,
dass du bewahrst sein mögest an Leib und Seele,
dass dich einer tragt und schützt
und dich durch alles, was geschieht,
deinem Ziel entgegenführt.
Ich wünsche dir nicht,
dass du unberührt bleiben mögest von Trauer,
unberührt vom Schicksal anderer Menschen,
das wünsche ich dir nicht.
So unbedacht soll man nicht wünschen.
Ich wünsche dir aber,
das dich immer wieder etwas berührt,
was ich dir nicht so recht beschreiben kann.
Es heißt „Gnade“.
Gnade ist ein altes Wort, aber wer sie erfährt,
für den ist sie wie Morgenlicht.
Man kann sie nicht wollen und nicht erzwingen,
aber wenn sie dich berührt, dann weißt du, es ist gut.
(Jörg Zink)
„Schmunzeliges“
Der Bauer schläft mehrere Nächte im Stall der trächtigen Kuh, aber diese will einfach nicht kalben. Langsam macht er sich Sorgen und ruft den Tierarzt. Dieser sagt: "Verlassen Sie lieber den Stall. Wenn die Kuh Sie so sieht, denkt sie, das kleine Rindvieh wäre schon da!"