ein Rad vor

Nirgendwo strapaziert sich der Mensch mehr 
als bei der Jagd nach Erholung.

(Laurence Sterne)

Das Rad
Stellt euch ein Rad vor. Da sind Felge, Speiche und Nabe. Die Felge ist die umfassende Mauer, die aber nur äußerlich alles zusammenhält. Von diesem Rand des Rades aber laufen die Speichen in der Mitte zusammen und werden von der Nabe gehalten. Die Speichen sind wir selbst, die einzelnen unserer Gemeinschaft. Die Nabe ist Jesus Christus. Aus dieser Mitte leben wir. Sie hält alles zusammen. Je mehr sich die Speichen der Mitte nähern, um so näher kommen sie auch selbst zusammen. Ins konkrete Leben übertragen heißt das: Wenn wir uns Christus, der Mitte unserer Gemeinschaft wirklich ganz nähern, kommen wir auch einander näher. Nur so können wir miteinander und füreinander leben.

Wenn der Nächste aus unserer Zwiesprache mit Christus verschwindet,
dann hat unsere Gottesliebe nicht den Christus des Evangeliums zum Inhalt.

(Roger Schütz)

„Schmunzeliges“
Im Religionsunterricht zeichnen die Kinder einen Engel. Der Religionslehrer wundert sich über die Zeichnung von Greta: „Was ist denn das für ein Engel, der hat ja jeweils sieben Finger an der Hand!“ Daraufhin Greta: „Warum denn nicht, haben Sie schon einmal einen Engel mit fünf Fingern gesehen?“

Wer ein Ziel hat, nimmt auch schlechte Straßen in Kauf.

(Kyrilla Spiecker)

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