…ein Rätsel:
Welche Kette wird nicht am Hals getragen? Die Lösung steht am Ende.
Am meisten schenkt,
wer Freude schenkt.
(Mutter Teresa)
An Wunder glauben
Ein kleiner Junge saß traurig auf einer Bank am Rande des Spielplatzes. Eine Dame setzte sich neben ihn. Nach einer Weile fragte die Frau freundlich, weshalb er nicht mit den anderen Jungen spiele? Da erklärte er ihr, dass ihm nicht zum Lachen zumute sei. Seine kleine Schwester habe eine schlimme Krankheit mit den Augen und nun weine sie jeden Tag, weil es nicht mehr hell würde! »Meine Mama sagt, dass nur eine sehr teure Operation helfen würde, damit sie jemals wieder sehen könne.« Da meinte die Dame, dass solch eine Operation sicherlich gelingen würde. »Das glaube ich ja auch«, sprach der Junge aufgeregt weiter, »aber wir haben kein Geld. Jeden Tag sage ich zu meinem Papa, dass er ein Wunder machen soll. Er ist doch schon im Himmel und kann doch mit dem lieben Gott sprechen.« Diese Worte rührten an das Herz der guten Frau. So fragte sie ihn, warum er nicht selbst einen Brief an den lieben Gott schreibe? »Wünsche von Kindern, die an Wunder glauben, gehen am allerschnellsten in Erfüllung!« Die Augen des Jungen leuchteten kurz auf, doch dann sagte er kleinlaut, dass er ja noch nicht schreiben könne. Die Dame bot ihm an, den Brief für ihn zu schreiben. Als sie ihn nach seiner Adresse befragte, konnte er ganz stolz den Straßennamen sowie die Hausnummer benennen. In der darauffolgenden Woche brachte der Postbote einen Brief in dem Folgendes stand: »Ein kleiner Junge hat Gott um ein Wunder gebeten, dieser Wunsch wird umgehend erfüllt! Bitte bringen Sie Ihre Tochter am nächsten Dienstag in das Krankenhaus. Der Professor persönlich wird die gewünschte Operation durchführen. Als Bezahlung wird erbeten, dem Facharzt einen Apfelkuchen zu backen, den er über alles liebt.« Von diesem Tag an glaubte der kleine Junge an Wunder. Es war ja auch ein Wunder gewesen, dass sich die Frau eines berühmten Augenspezialisten zufällig zu ihm auf die Bank gesetzt hatte. (Gisela Rieger)
Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird.
Aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schiefgehen wird.
(Jean Dutourd)
Die Armen stehen im Mittelpunkt des Evangeliums,
sind das Herzstück des Evangeliums.
Wenn wir die Armen aus dem Evangelium herausnehmen,
können wir die gesamte Botschaft Jesu Christi nicht verstehen.
(Papst Franziskus)
Der Baum freut sich und treibt neue Blätter und Blüten.
Die Wiese freut sich und wird grün.
Die Blume freut sich und öffnet ihre Blüte.
Der Vogel freut sich und singt ein neues Lied.
Das Schaf freut sich über sein neugeborenes Lamm.
Der Schmetterling freut sich und flattert davon.
Die Sonne freut sich und strahlt am Himmel.
Wir Menschen freuen uns und singen.
Denn du Herr bist da auferstanden.
Ich freue mich. Amen
Um zu wissen, was ein Anker ist, brauchen wir den Sturm.
(Corrie ten Boom)
Menschen sind große Kinder.
Ihr Leben lang sind sie auf der Suche nach Wärme,
nach Liebe und ein bisschen Glück,
auf der Suche nach einem Zuhause,
auf der Suche nach einem, der sie gern hat,
bei dem sie sich sicher fühlen, bei dem sie Geborgenheit finden.
Menschen suchen ihr Leben lang auf vielen Wegen,
Umwegen und Irrwegen einen festen Ort, einen Heimathafen,
einen Tisch und Brot und Wein, ein Herz und eine sanfte Hand,
eine stille Gegenwart, die bleibt, auch wenn die Worte verstummen.
Aber das Leben lehrt, dass Menschen für Menschen nur Zwischenhäfen sind,
ein Anlegeplatz auf Zeit, wie schön er auch sein mag.
Menschen suchen, bewusst oder unbewusst,
den großen Strom, der sie hinträgt ans andere Ufer,
in den endgültigen Hafen, wo sie für immer geborgen sind.
In den Hafen voller Licht und Liebe, den ich Gott nenne.
(Phil Bosmans)
Antwort: die Schneekette